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Äthiopien: Bundespräsident Gauck in den Felsenkirchen von Lalibela

Meldung vom 20.03.2013

Zum Abschluss seiner viertägigen Ähtiopienreise besuchte Joachim Gauck mehrere antike Gotteshäuser in Lalibela. Die Felsenkirchen haben dem Bundespräsidenten besonders gefallen.

Bundespräsident Joachim Gauck war tief beeindruckt von den Felsenkirchen im nordäthiopischen Lalibela. „Hier haben die Menschen dem Felsen Form und ihrem Glauben Ausdruck gegeben“, meinte der 73-Jährige am Ende eines Kurzbesuchs. Die Gotteshäuser wurden im 12./13. Jahrhundert geschaffen und wurden allesamt aus dem rötlichen Fels gehauen. Seit 1978 fallen sie unter das Weltkulturerbe der Unesco.

Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt begingen die beiden eindrucksvollsten der knapp ein Dutzend Gotteshäuser: Die kreuzförmige St. Georgs-Kirche (Bet Giyorgis) und die Welterlöserkirche (Bet Medhane Alem), die mit ihrer prachtvollen Fassade als das größte Bauwerk des Komplexes gilt. Zu Ehren der Gäste wurde eine Zeremonie mit örtlichen Priestern und Tänzen abgehalten.

Der Bau der Kirchen war von König Lalibela beauftragt worden, der in seiner Heimat ein „neues Jerusalem“ schaffen wollte, nachdem das Heilige Land 1187 von Muslimen besetzt worden war. Heute gelten sie als einer der wichtigsten Wallfahrtsorte für die orthodoxen Christen in Äthiopien.

Am Nachmittag wollte sich Gauck in der Hauptstadt Addis Abeba mit Vertretern der Religionsgemeinschaften austauschen. In Äthiopien ist etwa die Hälfte der rund 80 Millionen Einwohner äthiopisch-orthodox, rund 35 Prozent sind Muslime. Zudem gehören zahlreiche Protestanten und einige Katholiken zur äthiopischen Gesellschaft. Am Abend hat der Bundespräsident zu einem Empfang geladen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Stern“, stern.de

Schlagwörter: Äthiopien, Joachim Gauck, Bundespräsident, Lalibela, Felsenkirche, Gotteshaus, orthodoxe Kirche, äthiopisch-orthodox, Weltkulturerbe, Unesco, Religion, Muslime, Wallfahrt, Glaube, Kirche, Addis Abeba