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Indien: Vertiefung der Wirtschaftsbeziehung – Singh in Deutschland

 
Meldung vom 11.04.2013

Kanzlerin Merkel hat sich mit Indiens Premier Manmohan Singh ausgetauscht. Dafür war Singh nach Deutschland gereist. Deutschland gilt als Indiens wichtigster Handelspartner in der EU. Bundeskanzlerin Merkel und Indiens Ministerpräsident Singh zeigten bei den Regierungskonsultationen in Berlin große Übereinstimmung. Die Verhandlungen drehten sich um den Ausbau der Wirtschafts- und Handelskontakte, aber auch um Weltpolitik.

Deutschland und Indien starten zu einer vertieften Zusammenarbeit durch und dringen auf den schnellen Abschluss eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem südasiatischen Staat. Man habe einen großen Schritt aufeinander zu gemacht, teilten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Indiens Ministerpräsident Manmohan Singh in Berlin mit. „Es gibt eine Situation, in der eine Lösung erreichbar erscheint“, betonte Merkel am Donnerstag (11.04.2013) nach den zweiten deutsch-indischen Regierungskonsultationen.

Deutsche Produkte sind auf dem indischen Markt sehr beliebt. Gefragt danach, was Inder zu „deutscher Wertarbeit“ denken, fallen einigen Inderinnen und Indern zunächst mal die Flüssigprodukte ein: „Natürlich kommt mir zuerst Bier in den Sinn“, meint eine Studentin. Deutsches Bier ist einfach einzigartig. Des Weiteren schätzen die Inder deutsche Würstchen und Haribos.

Doch der Chef der deutsch-indischen Handelskammer in Mumbai, Bernhard Steinrücke, fügt hinzu: „Aber die Produkte, die in erster Linie bekannt sind, sind die Autos.“ Wobei man aber zugeben muss, dass deutsche Autos zwar bekannt und begehrt sind, aber für den Durchschnitt der Inder viel zu teuer. Ihr Absatz ist keineswegs so groß, wie die Hersteller das gerne hätten.

Ein weiterer – in diesem Fall unter der Motorhaube versteckter – Kassenrenner ist die Zündkerze der Firma Bosch. Der Handelskammer-Chef geht davon aus, dass sie das deutsche Einzel-Produkt mit der weitesten Abnahme Indien ist. „Die Deutschen sind stark im Maschinenbau, im Engineering.“

Die Deutschen haben sich aber auch einen guten Namen mit Dienstleistungen gemacht. Lufthansa oder DHL haben in Indien einen großen Erfolg. „So gesehen sind die Deutschen in Indien schon ganz gut unterwegs. Aber wenn man an den Massenkonsument denkt, dann kennt der die deutschen Hersteller oft indirekt“, sagt Steinrücke. Das unterstreicht auch dieser indische Besitzer einer deutschen Waschmaschine: „Die ist gut. Deutsche Produkte sind verlässlich und haltbar. Dafür würde ich mich verbürgen.“

Es ist also keine Überraschung, dass immer mehr deutsche Firmen Indien als Absatzmarkt entdecken. In Europa ist Deutschland für Indien der größte Handelspartner. Und dafür ist ganz bestimmt nicht nur das deutsche Bier ein Grund.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ARD-Nachrichten online“, ard.de

Schlagwörter: Indien, Manmohan Singh, Angela Merkel, Regierungskonsultation, Austausch, Wirtschaft, Handel, Handelspartner, Absatzmarkt, Markt, Bier, Haribo, Bosch, Zündkerze, Dienstleistungen, Produkte, Freihandelsabkommen, EU, Konsument, Berlin