Unser Service für Sie


 [ » Newsletter ]

[ » zum Kontakt-Formular ]

[ » Material bestellen ]

[ » Geschenke bestellen ]



Videos aus unseren Projekten finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.
[ » Gebende Hände – Youtube-Kanal ]


Wenn Sie Kunde von Amazon sind, können Sie Gebende Hände bei jedem Einkauf unterstützen – jedes Mal mit 0,5% des Kaufpreises. [ » Ja, das will ich.]


Afghanistan: Taliban drohen mit Frühjahrsoffensive

Meldung vom 29.04.2013

„Es wird jede mögliche Taktik angewendet, um den ausländischen Verbrechern eine möglichst hohe Zahl von Opfern beizufügen.“ Die Mitteilung der Taliban in Afghanistan klingt gewohnt bedrohlich. Wie zu jedem Jahresbeginn kündigen sie eine verstärkte Aktivität, die sogenannte Frühjahrsoffensive, an.

Die Führung der radikalislamischen Gruppe will in den kommenden Monate eine Serie von Selbstmordattentaten auf ausländische Militärstützpunkte und Diplomatenviertel verüben. Auch solle man mit Anschlägen von in die Armee und Polizei eingeschleusten Extremisten auf einheimische Sicherheitskräfte und die internationale Schutztruppe ISAF rechnen.

Die Offensive begann derweil mit einem Anschlag auf die Polizei. Außerdem ist ein NATO-Flugzeug abgestürzt. Bei dem Anschlag kamen drei Polizisten ums Leben. Die Taliban zeigten sich in einer E-Mail verantwortlich für den Bombenanschlag in der zentralen Provinz Ghasni. Beim Absturz eines NATO-Flugzeugs in Afghanistan starben am Samstag (27.04.2013) vier Besatzungsmitglieder.

Behördensprecher der Provinz Ghasni gaben an, die drei Beamten seien durch einen am Straßenrand deponierten Sprengsatz in den Tod gerissen worden, als ihr Konvoi zum Tatort eines Taliban-Angriffs im Distrikt Sana Chan fuhr.

Zum Absturz des NATO-Flugzeugs teilte die NATO-Truppe ISAF mit, dessen Ursache werde geprüft. Erste Untersuchungen deuteten aber darauf hin, „dass es im Umfeld zu diesem Zeitpunkt keine feindlichen Aktivitäten gab“. Der Absturz ginge demnach nicht auf das Konto der Taliban.

Die Staatsangehörigkeit der vier ums Leben gekommenen Besatzungsmitglieder verschwieg die ISAF. Das Flugzeug ging im Süden des Landes nieder, wo die USA die meisten ISAF-Soldaten stationiert haben. Derzeit sind rund 100.000 NATO-Soldaten am Hindukusch im Einsatz; im kommenden Jahr soll ein Großteil der Kampftruppen zurückbeordert werden.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Die Tageszeitung“, taz.de

Schlagwörter: Afghanistan, Taliban, Frühjahrsoffensive, ISAF, NATO, Anschläge, Diplomatenviertel, Militärstützpunkte, Offensive, Polizei, Sprengsatz, Selbstmordattentat, Ghasni, Sana Chan, NATO-Flugzeug, Hindukusch, Soldaten, Insider-Attacken