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Südsudan: Flüchtlingscamps sind hochwassergefährdet

Meldung vom 18.05.2013

Vor wenigen Tagen hat das UNHCR mit einer logistischen Schwerstarbeit begonnen und bis zu 20.000 sudanesische Flüchtlinge aus dem hochwassergefährdeten Übergangslager Jamam im Südsudan in ein höher gelegenes neues Camp transferiert.

Das UNHCR ist das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen („United Nations High Commissioner for Refugees“). Es bemüht sich, den Umzug noch vor Ende Juni und dem Beginn der Regenzeit beenden zu können, bevor der Umzug zu problematisch wird. Das neue Camp in Kaya befindet sich wie das Übergangslager Jamam im Bezirk Maban im Bundesstaat Obernil.

Pro Tag wird das UNHCR gemeinsam mit Partner-Organisationen durchschnittlich 450 Flüchtlinge in das neue Lager bringen, wobei die zuletzt eingetroffenen Flüchtlinge zuerst berücksichtigt werden. In den vergangenen Monaten haben täglich 40 bis 50 Flüchtlinge im Bezirk Maban Unterschlupf gesucht.

Die meisten davon sind Frauen, Kinder und eine wachsende Anzahl älterer Menschen, die vor dem Konflikt und dem Elend in Sudans Bundesstaat Blauer Nil die Flucht ergriffen haben. Mit Beginn der Regenzeit werden die Flüchtlinge aber schwerer vorankommen und der Zustrom wird deutlich langsamer werden.

Unter den ersten 300 Menschen, die in das neue Camp Kaya gebracht wurden, ist auch Hawa Aman. Die Witwe konnte einem Luftangriff auf ihr Heimatdorf entkommen, zwei von Hawas acht Kindern starben aber dabei. Zwei weitere haben in einem anderen Camp Obdach gefunden. Nun haben die Witwe und drei ihrer Kinder, die überlebt haben, in Kaya eine Unterkunft und ein neues Leben gefunden. Das Camp ist das fünfte, das das UNHCR im Bezirk Maban gründete. Alle neu ankommenden Familien bekommen ein Stück Land, um sich ein eigenes Haus bauen zu können.

Jene, die es bis ins Übergangslager Jamam schaffen, werden sofort ins neue Camp übergesiedelt, wo sie Nahrungsmittel, Zelte, Baumaterial und andere Hilfsgüter erhalten, sowie Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen haben. Es gibt Schulunterricht für die Kinder. Derzeit sind Wasser und Sanitäranlagen für bis zu 6.000 Menschen vorhanden. Solange weitere Einrichtungen installiert werden, wird zusätzliches Wasser herbeigebracht.

Gebende Hände versorgt ebenfalls regelmäßig versprengte Flüchtlinge im Südsudan mit Hilfsgütern.


Weiterführende Informationen

 Südsudan: 24.04.2013: Situationsbericht




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „UNHCR“, unhcr.de (Pressemitteilung)

Schlagwörter: Südsudan, Regenzeit, Flüchtlinge, Flüchtlingscamps, Flüchtlingslager, Überschwemmung, UNHCR, Maban, Jamam, Kaya, Obernil, Blue Nile, Blauer Nil