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Afghanistan: Britisches Visum für afghanische Dolmetscher

Meldung vom 23.05.2013

Der britische Premier David Cameron hat jetzt zugestimmt, rund 600 afghanischen Dolmetschern nach Ende des ISAF-Einsatzes britische Visen auszuhändigen.

Dolmetscher, die mindestens ein Jahr im Krieg gedient haben, sollen mit ihren Familien ein fünfjähriges Visum bekommen, wie aus dem Umfeld Camerons berichtet wurde. Der Premier hatte dies zunächst zurückgewiesen, lenkte nach einer Kampagne für ein Bleiberecht der Dolmetscher aber ein. Diese wiesen darauf hin, dass sie nach dem Abzug der britischen Truppen wegen ihrer Arbeit von den Taliban verfolgt werden könnten.

„Dem Premier war sehr klar, dass wir denjenigen, die den selben Pfad wie unsere Soldaten in Helmand gegangen sind und die ihr Leben in Gefahr gebracht haben, um unseren Truppen bei der Erfüllung ihres Auftrags zu helfen, nicht den Rücken zuwenden dürfen“, betonte ein Mitarbeiter im Büro Camerons.

Mit der Erteilung des Visums erhielten die Dolmetscher die Chance, ein neues Leben in Großbritannien anzufangen. Laut den Plänen sollen sie fünf Jahre weiter Lohn erhalten, wenn sie eine Ausbildung oder ein Studium beginnen. Falls sie keine Ausbildung anstreben, bekommen sie noch 18 Monate lang Gehalt. Der internationale Kampfeinsatz in Afghanistan soll Ende 2014 auslaufen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „n-tv“, n-tv.de

Schlagwörter: Afghanistan, Dolmetscher, Visum, Britisches Visum, David Cameron, Ortskräfte, Taliban, Großbritannien