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Somalia: Kinderlähmung breitet sich aus

Meldung vom 19.08.2013

Somalia wird zur Zeit vom schlimmsten Ausbruch des Polio-Virus in der Geschichte heimgesucht. Wie die Nothilfekoordination der Vereinten Nationen (UNOCHA) mitteilte, sind in den vergangenen Wochen bereits über 105 Menschen mit dem Virus infiziert worden.

Nach Angaben eines Sprechers von UNOCHA seien mit enormem Aufwand unter Mithilfe örtlichen Personals schon mehr als vier Millionen Somalier geimpft worden – dies jedoch in der Hauptstadt Mogadishu und in weiteren Ballungsräumen.

Viele Gebiete im Süden des Landes stehen nach wie vor unter der Kontrolle der radikal-islamistischen al-Shabaab-Milizen. Diese verwehren westlichen Hilfsorganisationen oder der Zentralregierung den Zugang zu ihrem Gebiet – daher ist medizinische Versorgung dort unmöglich.

Nachdem die Extremisten das medizinische Personal mehrfach angegegriffen hatten, kündigte die NGO Ärzte ohne Grenzen diese Woche ihren Rückzug an. Dies bedeutet einen herben Rückschlag für das ostafrikanische Land: Die Hilfsorganisation hatte die Somalier über 20 Jahre lang medizinisch unterstützt.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: africa-live.de

Schlagwörter: Somalia, Kinderlähmung, Polio-Virus, Nothilfe, UNOCHA, Impfung, Mogadishu, radikal-islamistisch, al-Shabaab-Miliz, Hilfsorganisationen, Zentralregierung, Extremisten, Ärzte ohne Grenzen, Ostafrika