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Afghanistan: US-Soldat Bales bereut Massaker

Meldung vom 23.08.2013

Die Entgleisung von US-Soldat Bales in unkontrollierte Gewalt gilt als eines der schlimmsten Vergehen westlicher Truppen im Afghanistan-Krieg. Nun hat der Unteroffizier für das Massaker an 16 Afghanen um Entschuldigung gebeten. Das Strafmaß soll noch festgelegt werden.

Ein US-Soldat bereute vor einem Militärgericht das Massaker an 16 afghanischen Zivilisten. Der 39-jährige Robert Bales räumte am Donnerstag (22.08.2013) bei einer Anhörung auf dem Armee-Stützpunkt Lewis-McChord im US-Staat Washington ein, die Tat sei ein „Akt von Feigheit“ gewesen. Zudem fügte er hinzu, er habe keine Worte dafür, wir sehr er sich wünsche, die Tat ungeschehen machen zu können.

Er habe hinter einer „Maske aus Angst und Draufgängertum“ agiert, als er nachts in zwei Dörfer in der südafghanischen Provinz Kandahar eingedrungen sei und die 16 Menschen, vor allem Frauen und Kinder, ermordet habe.

Eine Kommission untersucht derzeit, ob Bales lebenslange Haft erhalten soll oder ein geringeres Strafmaß ausreicht.

Bales hatte sich bereits im Juni 2013 für schuldig erklärt, nicht zuletzt, um damit der Todesstrafe vorzubeugen. Vor Gericht gestand er am Donnerstag weiter, er sei böse auf sich selbst gewesen, dass er ständig aggressiv gewesen sei, zu viel Alkohol konsumiert habe und vor Problemen fortgelaufen sei.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Handelsblatt“, handelsblatt.com

Schlagwörter: Afghanistan, Robert Bales, Massaker, Gericht, Todesstrafe, Zivilisten, Entschuldigung, Strafmaß, Verhandlung, US-Gericht, Militär, Militärgericht, Washington, Lewis-McChord