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Rumänien: Wahlergebnisse reichen noch nicht zu einer Mehrheit

 
Meldung vom 01.12.2008

Nachdem etwa 70 Prozent der Stimmen in Rumänien ausgewertet worden sind, liegt Rumäniens Demokratisch-Liberale Partei mit 33 Prozent nur einen Prozent vor Rumäniens Sozialdemokraten. Beide Parteien hatten sich vor der Wahl grundsätzlich zu einer großen Koalition bereit erklärt. Nach der Parlamentswahl in Rumänien rechnet man mit einer schwierigen Regierungsbildung.

Nach der Auszählung von gut 70 Prozent der Stimmen trug die Demokratisch-Liberale Partei (PD-L) von Staatspräsident Traian Basescu bis zum jetzigen Zeitpunkt einen geringen Vorsprung vor den anderen Parteien davon. 33 Prozent der Stimmen fiel auf die PD-L, wie die Wahlkommission am Montag mitteilte. Dicht dahinter lagen die Sozialdemokraten (PSD) mit 32 Prozent. Die regierenden National-Liberalen (PNL) von Ministerpräsident Calin Popescu Tariceanu konnten mit etwa 18 Prozent lediglich Platz drei erringen.

Bislang seien nur die Ergebnisse aus den großen Städten berücksichtigt worden. Die ländliche Bevölkerung unterstütze jedoch mehrheitlich die PSD. Die Partei, in der viele ehemalige Kommunisten noch aktiv sind, hat damit Werbung gemacht, die Auswirkungen der Finanzkrise durch eine gesellschaftliche Umverteilung zu entschärfen.

Beide führenden Parteien hatten sich vor der Wahl für eine mögliche Koalition ausgesprochen. Die Verhandlungen hinter den Kulissen haben laut Beobachtern bereits angefangen, dürften jedoch eine lange Zeit in Anspruch nehmen. Derzeit formiert sich die rechtskonservative PNL zu einer Minderheitsregierung mit der Partei der ungarischen Minderheit (UDMR).

Die PD-L hatte sich aus der seit 2004 amtierenden Regierung zurückgezogen, weil sie sich mit der PNL überworfen hatte. Die UDMR erzielte den vorläufigen Ergebnissen zufolge rund sechs Prozent der Wählerstimmen. Die rumänischen Ultranationalisten blieben unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde. Die Wahlbeteiligung war gering und lag bei lediglich 39 Prozent. Analysten begründeten dies mit hoher Politikverdrossenheit, die angesichts der weit verbreiteten Korruption unter der politischen Führung herrscht. Wie die nächste Regierung aussehen wird, ist indes noch offen. Mit definitven Wahlergebnissen wird in den nächsten Tagen gerechnet.


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 In Rumänien wird ein neues Parlament gewählt




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Focus Online“, focus.de