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Kenia: „Nicht schuldig“ – Vizepräsident Ruto in Den Haag

 
Meldung vom 11.09.2013

Der Prozess am Internationalen Strafgerichtshof gegen Kenias Vizepräsident William Ruto hat begonnen. Ruto kam freiwillig nach Den Haag und fuhr wie ein Staatsmann in dunkler Limousine vor das Gericht.

Der erste Prozess gegen Kenias Staatsspitze hat begonnen. Im November folgt Präsident Uhuru Kenyatta auf die Anklagebank des Weltstrafgerichts. Bei einer ersten Anhörung erklärte Ruto sich für „Nicht schuldig“ und negierte die Vorwürfe, darunter Mord und Verfolgung.

Nach Ansicht der Anklage war der zweite Mann Kenias Anführer eines kriminellen Netzwerks, das Anhänger des politischen Gegners ermorden wollte. Chefanklägerin Fatou Bensouda bezeichnete Ruto als einen mächtigen Politiker, der mit Gewalt „seine politischen Ziele erreichen und seinen Machthunger befriedigen“ wollte. „Sein Endziel war politische Macht“, sagte sie.

Der Angeklagte, gekleidet in einen hellen Anzug, hörte den Vorwürfen mit unbewegter Miene zu. Einige Dutzend Abgeordnete aus Kenia begleiteten ihn nach Den Haag. Auch der mitangeklagte Radiojournalist Joshua Arap Sang (38) gab an, unschuldig zu sein.

Ruto habe die Kämpfer mit Geld versorgt und ihnen Waffen zukommen lassen, behauptet die Chefanklägerin. „Als er die Wahl verloren hatte, gab er den Befehl zum Angriff.“ Nach den Wahlen 2013 konnte sich Ruto das Amt des Vize-Präsidenten unter seinem früheren politischen Gegner Kenyatta sichern. Die Dauer des Prozesses steht noch nicht fest.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Welt Online“, welt.de

Schlagwörter: Kenia, Internationaler Strafgerichtshof, William Ruto, Anklage, Prozess, Anhörung, ethnische Unruhen, Drahtzieher, Joshua Arap Sang, Chefanklägerin, Fatou Bensouda