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Taliban wegen Säure-Angriff auf Schulmädchen festgenommen

Meldung vom 03.12.2008

Knapp zwei Wochen nach einem brutalen Säure-Angriff auf afghanische Schülerinnen hat die Polizei zehn Verdächtige inhaftiert. Einige von ihnen hätten zugegeben, am 12. November in der südafghanischen Stadt Kandahar mit Motorrädern auf die 15 Mädchen zugefahren zu sein und ihnen Säure in die Gesichter geschüttet zu haben, sagte der stellvertretende Innenminister Mohammad Daud.

Mit dem Säureangriff wollten die Taliban afghanische Mädchen bedrohen, die die Möglichkeit zur Bildung für sich in Anspruch nehmen. Mit Attentaten dieser Art versuchen die Taliban, den Schulbesuch der Mädchen grundsätzlich zu verhindern. Unter der Herrschaft der Taliban in Afghanistan (1996-2001) war Mädchen der Schulbesuch untersagt.

Den Attentätern seien von pakistanischen Taliban-Rebellen jeweils 100.000 Rupien (1.000 Euro) für die Tat zugesagt worden. „Sie haben die Befehle von der einen Seite der Grenze mit auf die andere gebracht“, erklärte Daud. Die Mädchen erlitten starke Verätzungen im Gesicht und mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Regierung eröffnete nach Angaben von Daud ein Spendenkonto, um Geld für die medizinische Behandlung der Mädchen zu sammeln, von denen eines schwere Augenverbrennungen davongetragen hatte.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „AFP“, afp.com