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Somalia: USA-Spezialkräfte stürmen Islamisten-Hochburg

 
Meldung vom 07.10.2013

In einer Nacht-und-Nebel-Aktion sind USA-Spezialkräfte nach Somalia und Libyen vorgedrungen, um ranghohe Islamisten zu fassen. Washington hat Kommandoaktionen gegen Al-Schabaab und Al-Kaida eingeräumt. In Libyen wurde ein ranghohes Al-Kaida-Mitglied ergriffen, die Aktion in Somalia blieb erfolglos.

Zwei Wochen nach der Geiselnahme von Nairobi haben die Vereinigten Staaten einen Doppelschlag gegen Islamisten in Afrika unternommen. Dabei ging Spezialkräften der amerikanischen Kriegsmarine in Libyen ein ranghohes Al-Kaida-Mitglied ins Netz, das 1998 an den Bombenanschlägen auf die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania beteiligt gewesen sein soll. Nach Abu Anas al-Libi wurde wegen der Anschläge auf die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania im Jahr 1998 international gefahndet. Nahezu zeitgleich drang die Eliteeinheit nach Somalia vor, um gegen die islamistische Al-Schabaab-Miliz vorzugehen, die zwei Wochen zuvor die blutige Geiselnahme in Nairobi verübt hatte.

Der in Amerika angeklagte Al-Libi sitzt nun an einem geheimen Ort außerhalb Libyens in Haft, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Washington. Die amerikanische Regierung hatte eine Belohnung von fünf Millionen Dollar für Hinweise versprochen, die zu seiner Ergreifung führen. Der Sender CNN hatte bereits vor einem Jahr berichtet, Al-Libi sei in Tripolis wahrgenommen worden. Man war in Sorge, dass er in dem Land einen Ableger von Al-Kaida gründen wolle.

Al-Libi wurde in Tripolis auf dem Heimweg vom Morgengebet vor seinem Haus überrascht und überwältigt. Der amerikanische Außenminister Kerry sagte am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels in Indonesien, die Festnahme Al-Libis dokumentiere die Entschlossenheit der Vereinigten Staaten, die Verantwortlichen für Anschläge zu fassen. „Sie können flüchten, aber sie entkommen uns nicht.“ Ein Extremist nach dem anderen werde angeklagt.

Die libysche Führung bemängelte die Festnahme Al-Libis. Die offizielle Nachrichtenagentur Lana berichtete, die Übergangsregierung fordere wegen der „Entführung“ eines libyschen Staatsbürgers Aufklärung von den amerikanischen Behörden. Zugleich ließ Tripolis durchblicken, dass das Land nicht wünscht, dass die strategische Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten durch diese Ereignisse Schaden nimmt.

In Somalia kamen die amerikanischen Soldaten in der Nacht zum Samstag (05.10.2013) über das Meer an Land und stürmten das Haus eines ranghohen Führers der Miliz im Süden des Landes, wie die New York Times unter Berufung auf einen Vertreter der amerikanischen Behörden meldete. Ein Sprecher des amerikanischen Verteidigungsministeriums bestätigte einen Einsatz, den amerikanische Elite-Einheiten geführt haben.

Der Einsatz sei aber misslungen, wurde aus Regierungskreisen bekannt, die Zielperson konnte nicht ergriffen werden. Nachdem die Soldaten einige radikal-islamische Kämpfer getötet hätten, hätten sich die Marinesoldaten wieder zurückgezogen, um Opfer unter Zivilisten zu vermeiden. Am Vortag hatte die Al-Schabaab selbst bereits den Angriff westlicher Streitkräfte auf eigene Stellungen bekannt gegeben.

Vor dem Morgengrauen seien die Spezialkräfte vom Indischen Ozean aus vorgerückt und hätten im somalischen Küstenort Barawe die Strandvilla des Al-Schabaab-Anführers angegriffen. Die New York Times teilte mit, der Angriff habe länger als eine Stunde gewährt. Die amerikanischen Soldaten hätten Rückendeckung aus der Luft von Hubschraubern erhalten. Die somalische Führung sei in die Pläne miteinbezogen worden, zitierte das Blatt einen Vertreter der Regierung in Mogadischu. Nach Informationen aus somalischen Sicherheitskreisen richtete sich die Operation gegen einen aus Tschetschenien stammenden Al-Schabaab-Führer. Der Angriff sei vor mehr als einer Woche geplant worden als Reaktion auf das terroristische Massaker in dem Einkaufszentrum von Nairobi.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, faz.net

Schlagwörter: Somalia, Eliteeinheit, USA, Islamisten, Doppelschlag, Abu Anas al-Libi, Kriegsmarine, Al-Kaida, Al-Schabaab, John Kerry, Festnahme, Terror, Islamisten, Hochburg, Strandvilla, Hubschrauber