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Uganda: Rebellengruppe M23 im Kongo kapituliert

 
Meldung vom 06.11.2013

Nach einer Woche heftiger militärischer Auseinandersetzungen im Osten der Demokratischen Republik (DR) Kongo hat die Regierung des zentralafrikanischen Landes am Dienstag (05.11.2013) den „vollständigen Sieg“ über die Rebellengruppe M23 bekannt gegeben.

Am Wochenende hatte die von Streitkräften der UN unterstützte Armee deren Truppen aus Bunagana zur Flucht gezwungen. Die Kämpfe waren allerdings verlustreich für beide Seiten. Diese letzte von den Aufständischen beherrschte Stadt befindet sich direkt an der Grenze zu Uganda. In Uganda haben in den vergangenen Tagen nach ugandischen Angaben rund 10.000 Menschen Unterschlupf gesucht. Die Regierung in Kampala hatte bereits die eigene Armee in Bereitschaft gehalten, um einem Übergreifen der Kämpfe vorzubeugen.

Am Sonntag hatte M23-Anführer Bertrand Bisimwa um Waffenstillstand gebeten. Darauf ließ sich die kongolesische Regierung jedoch nicht ein. Die M23 müsse kapitulieren und den Aufstand aufgeben, betonte man in Kinshasa. Dementsprechend nahm die Armee ihre Offensive zu Wochenbeginn weiter in Angriff und jagte den in die Berge geflohenen Kämpfern nach. Diese verwickelten sich trotz der angekündigten Waffenruhe in Schussgefechte mit der kongolesischen Armee. Laut dem Bericht eines an der Grenze stationierten BBC-Reporters liefen die Kampfhandlungen am Dienstag in den frühen Morgenstunden aus.

Ob der jetzige militärische Erfolg der Armee aber tatsächlich das Ende der blutigen Aktivitäten der M23 bedeutet, ist noch unklar. Aber selbst wenn die Gruppe zerschlagen wurde, kehrt damit in die seit Jahrzehnten von Kriegen zerstörte Region noch lange kein Frieden ein. Zahlreiche weitere Milizen sind in dem Gebiet aktiv, erst kürzlich meldeten mehrere Medien blutige Massaker auf Dörfer von einer neuen Rebellengruppe namens M18.


Video-Beiträge zu diesem Thema

 M23 beugt sich den Regierungstruppen




Quelle: „junge Welt“, www.jungewelt.de

Schlagwörter: Uganda, Kongo, M23, Rebellen, Flüchtlinge, Armee, Bunagana, Rückzug, Kapitulation, Massaker, Waffenstillstand, Kinshasa