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Somalia: UNO erlaubt Einsatz gegen Piraten auf dem Festland

 
Meldung vom 17.12.2008

Der UNO-Sicherheitsrat gibt ausländischen Streitkräften vor der somalischen Küste grünes Licht dazu, die Verfolgung von Piraten jetzt auch auf das Festland und den Luftraum von Somalia auszuweiten. Der Rat verabschiedete das neue Mandat für die militärischen Einsätze in somalischen Gewässern gestern Abend in New York als Resolution 1851. Es gilt zunächst für einen Zeitraum von zwölf Monaten bis November 2009.

Die Resolution fordert die Staatengemeinschaft und internationale Organisationen dazu auf, den Kampf gegen die Seeräuber nach Möglichkeit zu unterstützen. Durch die dramatisch angestiegene Zahl von Überfällen auf Schiffe vor Somalia weite sich die Lage in dem Land am Horn von Afrika zusehends zu einer Krise aus und gefährde immer mehr den internationalen Frieden.

Unter der Voraussetzung, die somalische Übergangsregierung sei einverstanden, sollten zwischenstaatliche Vereinbarungen für die Verurteilung der Piraten auf fremdem Boden getroffen werden, heißt es in der Resolution weiter.

Damit könnten somalische Seeräuber von internationalen Streitkräften gefangen genommen und gegebenenfalls an Drittländer zur Rechtsprechung übergeben werden.

Weiterhin spricht sich der Weltsicherheitsrat für die Einrichtung eines regionalen Informationszentrums aus, das Hinweise und Daten über die Piraten sammeln und aktuell zur Verfügung stellen könnte.

Außerdem werde allen Ländern und Organisationen, die sich am Kampf gegen die Seeräuber beteiligen, geraten, einen wirksamen „Mechanismus“ für ihre Zusammenarbeit zu finden.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ORF“, orf.at