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Südafrika: Trauer um Nelson Mandela

 
Meldung vom 06.12.2013

Nelson Mandela, der große Freiheitsheld Südafrikas, wurde schon zu Lebzeiten zu einer Legende. In seinem unermüdlichen Einsatz für Gerechtigkeit und Versöhnung war er nur mit Mahatma Gandhi zu vergleichen. Nun muss sich Südafrika von seinem „größten Sohn“ verabschieden. Nelson Mandela ist tot. Der ehemalige südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger starb am Donnerstag (05.12.2013) im Alter von 95 Jahren in seinem Wohnhaus in der Hauptstadt Johannesburg.

„Unsere Nation hat ihren größten Sohn verloren“, gab Südafrikas Präsident Jacob Zuma am späten Donnerstagabend in Johannesburg in einer landesweit übertragenen Fernsehansprache bekannt. Er sei friedlich abgelebt. „Nelson Mandela brachte uns zusammen und zusammen nehmen wir Abschied von ihm“, meinte Zuma. „Madiba“, wie Mandelas Clan-Name lautet, soll in seinem Heimatort Qunu im Südosten des Landes begraben werden.

Mandela war in den vergangenen Monaten mehrfach wegen Lungenproblemen, die noch von einer nie ganz ausgeheilten Tuberkulose aus seiner Haftzeit auf Robben Island stammten, ins Krankenhaus gekommen. Seine letzten Wochen hatte der Nationalheld mit seiner Familie verbracht.

Anfang Juni hatte sich sein Zustand derart verschlimmert, dass er auf der Intensivstation eines privaten Krankenhauses in Pretoria versorgt werden musste. Als sein Gesundheitszustand Mitte Juni als „kritisch“ eingestuft worden war, wurde das Krankenhaus zu einer regelrechten Pilgerstätte, vor der Tausende Südafrikaner Genesungswünsche ablegten.

Zwar hatten die diversen Einbrüche von Mandelas Gesundheitszustand in den vergangenen Monaten und vor allem die letzten öffentlichen Bilder vom April, die einen schwerkranken alten Mann zeigten, der Bevölkerung angekündigt, bald von ihrer nationalen Ikone Abschied nehmen zu müssen. Dennoch bedeutete die Nachricht seines Todes für viele Südafrikaner ein Schock.

Die Führer der Freiheitsbewegung und heutigen Regierungspartei African National Congress (ANC) ehrten Mandela als großen Helden. „Er war der Inbegriff von Demut, Gleichheit, Gerechtigkeit, Frieden und der Hoffnung von Millionen, hier und im Ausland“, ließ man in einer von südafrikanischen Medien verbreiteten Erklärung wissen. Der ANC wandte sich an die Landsleute, nicht zu verzweifeln. „Er lebt in jedem von Euch und in Euren Häusern weiter, weil er sein Leben an uns alle gegeben hat.“

Gleichzeitig aber äußerten sich viele, auch in sozialen Medien wie Facebook und Twitter, erleichtert darüber, dass Mandelas Leiden nun beendet seien. Mehr als 100 Menschen fanden sich in der Nacht zum Freitag auf der Straße vor Mandelas Haus im Vorort Houghton ein, um Lieder zu singen und zu tanzen. Einige nahmen auch ihre Kinder mit.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, faz.net

Schlagwörter: Südafrika, Nelson Mandela, Freiheit, Ikone, tot, Friedensnobelpreisträger, Johannesburg, Qunu, Begräbnis, Tod, ANC, Trauer, Jacob Zuma, Houghton, Apartheid, Versöhnung, Präsident, Haft, Robben Island