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Südafrika: Obama und Gauck zur Trauerfeier eingetroffen

 
Meldung vom 10.12.2013

Nach dem Tod von Südafrikas Nationalheld Nelson Mandela wurde am Dienstag (10.12.2013) eine zentrale Trauerfeier in Johannesburg abgehalten. Bis zu 95.000 Menschen nahmen daran teil, darunter Staats- und Regierungschefs aus aller Welt. Bundespräsident Gauck hat Deutschland dort vertreten.

Dutzende Staats- und Regierungschefs aus aller Welt sind zur Trauerfeier für den verstorbenen südafrikanischen Ex-Präsidenten Nelson Mandela nach Soweto gekommen. Die Maschinen von US-Präsident Barack Obama und Bundespräsident Joachim Gauck flogen am Morgen nacheinander auf dem Militärflughafen Waterkloof nahe Pretoria ein. Obama durfte eine Rede bei der Trauerfeier halten, die um 10.00 Uhr in einem Fußballstadion begann.

Bei den Feierlichkeiten haben rund 90 amtierende und frühere Staats- und Regierungschefs sowie die Spitzen der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union Mandela die letzte Ehre erwiesen. Neben Obama haben unter anderen UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der kubanische Staatschef Raúl Castro sich geäußert. Mandela war am Donnerstag nach schwerer Krankheit im Alter von 95 Jahren verschieden.

Das Stadion Soccer City ließ schon um 05.30 Uhr die ersten Besucher ein. Vor dem Eingang wurden Lieder wie „Shosholoza“ gesungen, die die Fahrten der schwarzen Arbeiter zu den Goldminen ins Gedächtnis rufen. „Viva Tata Madiba!“, riefen die Teilnehmer, die den Clan- und Kosenamen Mandelas, Madiba, und das südafrikanische Wort für Vater gebrauchten. Die Trauerfeier sollte nach den Vorankündigungen vier Stunden währen.

Kanzlerin Angela Merkel konnte nicht teilnehmen. Die CDU-Chefin schrieb am Abend etwas in ein Kondolenzbuch in der südafrikanischen Botschaft in Berlin ein.

Makaziwe Mandela, die älteste Tochter Mandelas, hat die letzte Woche mit dem Sterbenden als „wunderbar“ bezeichnet. „Die Kinder waren da, die Enkel waren da“, berichtete Makaziwe Mandela. Am vergangenen Donnerstag hätten die Ärzte morgens mitgeteilt, dass nichts mehr getan werden könne. Es sei ein „höchst wunderbarer“ Tag gewesen. „Er hat uns bis zum letzten Moment gehabt“, ergänzte Makaziwe Mandela. Außer den Kindern und Enkeln sei auch Mandelas Frau Graça Machel an seiner Seite gewesen.

Ihr Vater solle im Gedächtnis bleiben dafür, dass er sich für geistige und politische Freiheit engagiert habe, wünschte Makaziwe Mandela. Er habe vermittelt, dass es viel Mut brauche, um zu vergeben, betonte die Tochter in Erinnerung an seine 27-jährige Gefangenschaft. „Vergeben zu können ist eine schwierige Sache.“ Aber ihr Vater war überzeugt, dass er „für immer ein geistiger Gefangener sein“ würde, wenn er nicht vergebe. „Die Lehre die wir aus seinem Leben ziehen können, besteht darin, mutig zu sein und anderen Menschen zu vergeben.“






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Südafrika, Nelson Mandela, Trauerfeier, Barack Obama, Joachim Gauck, Rede, Soccer City, Stadion, Ban Ki Moon, Kondolenz, Zeremonie, Makaziwe Mandela, Johannesburg