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Südsudan: 200 Flüchtlinge bei Fährunglück ertrunken

 
Meldung vom 15.01.2014

Bei einem Fährunglück im Südsudan sind mindestens 200 Menschen in den Fluten ums Leben gekommen. Die Opfer befanden sich auf der Flucht vor den Kämpfen in der Stadt Malakal. Unter den Toten befinden sich zahlreiche Frauen und Kinder. Ihre Fähre sei auf dem Weißen Nil gekentert, teilte ein Militärsprecher mit. Ein lokaler Sender meldet, dass sich das Unglück bereits am Sonntag (12.01.2014) ereignet habe.

Die Fähre habe die Menschenmenge nicht fassen können, habe sich zu einer Seite geneigt und sei schließlich umgekippt, berichtete ein Augenzeuge: „Die Menschen haben versucht, sich an den Seiten des Bootes festzuhalten, aber nur zwei von ihnen und der Kapitän haben es lebend ans Ufer geschafft“. Weiter bezeugt der Mann: „Dieser Teil des Nils ist sehr breit und tief und hat eine starke Strömung.“

Malakal befindet sich etwa 500 Kilometer nördlich der Hauptstadt Juba. In der Stadt toben derzeit heftige Gefechte. Rebellen setzen erneut alles daran, Malakal unter ihre Kontrolle zu bringen.

In dem erst Mitte 2011 gegründeten Südsudan war Mitte Dezember 2013 ein seit langem schwelendes Machtgerangel zwischen Präsident Salva Kiir und seinem ehemaligen Stellvertreter Riek Machar ausgebrochen. Die Rivalen stammen von den jeweils verfeindeten Volksgruppen der Dinka und der Nuer ab. Fünf von zehn Bundesstaaten sind in die Gewalt involviert. Bei den Kämpfen kamen bereits Tausende Menschen ums Leben. Etwa 230.000 Südsudanesen haben nach Angaben der UN vor den Kämpfen die Flucht ergriffen.


Video-Beiträge zu diesem Thema

 Viele Tote nach Fährunglück




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ARD-Nachrichten online“, ard.de

Schlagwörter: Südsudan, Fähre, Fährunglück, Flüchtlinge, ertrunken, Ertrunkene, gekentert, Weißer Nil, Malakal, Gefechte, Rebellen, Gewalt, UN, Salva Kiir, Riek Machar, Kämpfe