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Haiti: Zwangsvertrieben – Vom Zelt auf die Straße

Meldung vom 16.01.2014

In Haiti werden drastische Maßnahmen gegen die Flüchtlinge ergriffen, die immer noch in Zeltlagern leben. Hunderttausende davon gibt es auch vier Jahre nach dem Erdbeben noch. Tausende stehen nun vor der Vertreibung, kritisiert die Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

Allein rund 3.000 Familien in der Zeltstadt Canaan nördlich von der Hauptstadt Port-au-Prince sind von einer möglichen Vertreibung unmittelbar betroffen, berichteten am Montag (13.01.2014) lokale Medien gemäß einer Erklärung der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zum vierten Jahrestag der Katastrophe.

Die Hilfsorganisation hatte im April 2013 das Schicksal von vielen Flüchtlingen hervorgehoben, die in den vergangenen Jahren ihre provisorischen Zeltunterkünfte räumen mussten. Hart vorgegangen wurde vor allem gegen Menschen, die auf privatem Gelände gesiedelt hatten.

Die Regierung habe bislang nichts zum Schutz der Flüchtlinge unternommen, so die Amnesty-Erklärung. Nach den jüngsten Zahlen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) waren zwischen Juli 2010 und Dezember 2013 insgesamt 16.118 Familien aus 178 Lagern ihrer Unterkunft beraubt worden. Zwei Drittel der Bevölkerung Haitis muss ein Dasein unter der Armutsgrenze fristen, 170.000 Menschen hausen nach dem Erdbeben 2010 immer noch in Zeltlagern.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Die Tageszeitung“, taz.de

Schlagwörter: Haiti, Flüchtlinge, Zeltlager, Zelt, Zwangsräumung, Vertreibung, Erdbeben, Menschenrechte, Armut, Unterkunft, Straße