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Afghanistan: Sieben Kinder bei NATO-Luftangriff gestorben

Meldung vom 17.01.2014

Bei einem NATO-Bombenangriff in der ostafghanischen Provinz Parwan sind nach Angaben der Regierung sieben Kinder und eine Frau ums Leben gekommen.

„Präsident Karzai hat den Vorfall scharf verurteilt“, teilte eine Sprecherin Karzais am Donnerstag (16.01.2014) mit. „Er fordert das US-Militär erneut dazu auf, alle Operationen gegen afghanische Dörfer und Wohngebiete vollständig zu stoppen.“

Die NATO-geführte Schutztruppe ISAF gab den Tod von zwei Zivilisten am Mittwoch bei einem Bombardement zur Unterstützung von Bodentruppen zu. Die Zivilisten befanden sich in einem Haus, von dem aus auf Soldaten gefeuert wurde, teilte die Schutztruppe mit.

Ein ISAF-Soldat und mindestens zehn Aufständische starben bei dem Kampf und dem Luftschlag. Die ISAF entschuldigte sich für den Tod der Zivilisten. Die Operation im Ghorband-Tal rund 40 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kabul sei von afghanischen Spezialkräften geleitet worden, die von ISAF-Beratern unterstützt worden seien.

Zivile Opfer bei NATO-Luftangriffen bewirken immer wieder großen Ärger bei Karzai. Der Präsident will seit Wochen seine Unterschrift unter einem Sicherheitsabkommen mit den USA nicht leisten, das Grundlage für ein internationales militärisches Engagement nach 2014 sein soll. Karzai fordert unter anderem einen sofortigen Stopp aller Angriffe auf afghanische Wohnhäuser als Voraussetzung für eine Unterzeichnung.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „RP Online“, rp-online.de

Schlagwörter: Afghanistan, Luftangriff, NATO, ISAF, Kinder, Opfer, Zivilisten, Bombardement, Bombenangriff, Hamid Karzai, Unterschrift, Ghorband-Tal, Parwan