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Mexiko: Armee riegelt Krisengebiet ab

Meldung vom 22.01.2014

In der Krisenregion Michoacán in Mexiko liefern sich Drogenkartelle, Bürgerwehren und die mexikanische Armee Gefechte. Deswegen hat die Armee die Krisenregion nun abgeriegelt. Damit solle die Bevölkerung in den benachbarten Regionen vor Gewalt bewahrt werden, teilte Innenminister Miguel Angel Osorio Chong mit.

Mexikos Regierung ist in Sorge, dass Mitglieder des Drogenkartells Caballeros Templarios (Tempelritter) wegen des hohen Fahndungsdrucks in benachbarte Bundesstaaten abtauchen könnten. Anfang vergangener Woche waren zusätzliche Soldaten und Bundespolizisten nach Michoacán geschickt worden, nachdem es dort zu heftigen Kämpfen zwischen Bürgerwehren und mutmaßlichen Kartellmitgliedern gekommen war.

In der Nacht auf Montag (20.01.2014) wurden in den Bundesstaaten Hidalgo und Mexico in fünf Supermärkten Einbrüche verübt, in drei von ihnen wurde ein Feuer gelegt. Ähnliche Vorfälle im vergangenen Jahr in Michoacán hängte man den Tempelrittern an.

Angesichts der jüngsten Sicherheitsoffensive der Regierung kündigten die Selbstverteidigungs-gruppen ein baldiges Ende ihrer bewaffneten Einsätze an. Zunächst müssten allerdings die mächtigsten Anführer der Caballeros Templarios ergriffen werden, sagte der Chef der Bürgerwehr der Ortschaft La Ruana und einer der Wortführer der Bewegung, Hipolito Mora.

Am Sonntag hatten die Sicherheitskräfte bereits einen wichtigen Regionalchef der Tempelritter inhaftiert. Die einflussreichsten Anführer des Kartells, Servando Gomez Martínez alias „La Tuta“ und Enrique Plancarte, sind jedoch noch nicht gefasst worden.

„Ich bin mir sicher, dass sie die anderen auch noch festnehmen werden“, teilte Mora mit. Er lobte die jüngste Sicherheitsoffensive der Regierung. „Sie leisten eine gute Arbeit.“

Unterdessen wurden im Osten von Michoacán fünf Menschen ermordet. Die Leichen der drei Erwachsenen und zwei Kinder seien mit Schusswunden am Montag in der Ortschaft Susupuato an der Grenze zum Bundesstaat Mexico gefunden worden, teilte die örtliche Staatsanwaltschaft mit. Ob ein Zusammenhang mit den jüngsten Kämpfen zwischen Selbstverteidigungsgruppen und den Tempelrittern besteht, konnte man noch nicht eindeutig klären.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at

Schlagwörter: Mexiko, Michoacan, Michoacán, Bürgerwehr, Drogenkartell, Tempelritter, Armee, Gefechte, Unruhe, abgeriegelt, Fahndung, Drogenbosse, Selbstverteidigungsgruppen, Miguel Angel Osorio Chong, Innenminister