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Philippinen: Reisernte-Erträge sollen optimiert werden

Meldung vom 07.01.2009

Agrarforscher haben in Asien damit begonnen, ein umfangreiches Projekt zur Verbesserung der Ernteerträge bei Reis, Mais und Weizen durchzuführen.

Sechs Millionen Bauern in Indien, Pakistan, Bangladesch, Philippinen und Nepal sollen davon in den kommenden zehn Jahren einen Nutzen haben, gab das Internationale Reisforschungsinstitut (IRRI) an seinem Sitz in der Nähe der philippinischen Hauptstadt Manila an. Die Forscher wollen die Bauern unterstützen und ihnen ermöglichen, jährlich mindestens fünf Millionen Tonnen Getreide mehr zu produzieren und ihre Einkommen um mindestens 350 Dollar im Jahr zu vergrößern.

In der Region müssen fast 500 Millionen Menschen mit weniger als einem Dollar am Tag auskommen. Im vergangenen Jahr kam es aus vielerlei Gründen zu Engpässen in der Nahrungsmittelversorgung. Daher waren die Reispreise explodiert und Millionen Familien gerieten in Hungersnot. Reis ist in vielen asiatischen Ländern ein Grundnahrungsmittel und sämtliche Mahlzeiten werden damit zubereitet.

Das Projekt trage beispielsweise durch schnellere Entwicklung und den Einsatz neuer Getreidearten dazu bei, Hunger und Unterernährung zu verringern und die Ernährungs- und Einkommenslage zu stabilisieren, erklärte das IRRI. Dabei käme es darauf an, dass verschiedene öffentliche und private Organisationen zusammenarbeiten und die nachhaltige Produktion von Getreide gefördert werde. Das Projekt umfasse die Anwendung von neuen Techniken und Ernte-Methoden sowie die Ausbildung einer neuen Generation von Agrarwissenschaftlern.

Knapp 20 Millionen Dollar (knapp 15 Millionen Euro) fließen von der Gates-Stiftung in das Projekt. Rund 10 Millionen Dollar kommen von der staatlichen US-Entwicklungshilfe USAID. Die Initiative stelle einen großen Fortschritt in der Bekämpfung von Hunger, Mangelernährung und Armut in der Region dar, betonte der stellvertretende Direktor des Reisforschungsinstituts, Achim Dobermann.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Welt Online“, welt.de