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Südsudan: Aufruhr – Soldaten ohne Gehalt

Meldung vom 06.03.2014

Nachdem Soldaten der Präsidentengarde im Südsudan der Sold vorenthalten wurde, haben diese einen Aufruhr in ihrer Kaserne begonnen. Bei den blindwütigen Kämpfen kamen mehrere Dutzend Menschen ums Leben.

Bei einem Feuergefecht in der größten Kaserne der südsudanesischen Hauptstadt Juba sind am Mittwoch (05.03.2014) offenbar mehrere Dutzend Menschen erschossen worden. Zuvor war ein Konflikt zwischen Offizieren und Soldaten der Präsidentengarde eskaliert, denen kein Gehalt ausgezahlt worden war.

Offenbar hatte ein General der Präsidentengarde die Schießerei angefangen, um die Auszahlung des Solds zu erzwingen, wie die Nachrichtenagentur Tamazuj meldet. Ein Sprecher der Regierungstruppe SPLA sprach von fünf Toten. Es sei dabei zu einem Missverständnis gekommen.

Die Friedensverhandlungen für den Südsudan treten unterdessen auf der Stelle. Die Gespräche in Addis Abeba seien auf den 20. März verschoben worden, sagte Seyoum Mesfin, der Chefvermittler der ostafrikanischen Regionalorganisation Igad: „Bisher gab es eigentlich nur Gespräche über die anstehenden Gespräche.“

In der Hauptstadt Addis Abbeba appellierte Mesfin Seyoum an die Konfliktparteien, jede Art von Gewalt im Südsudan zu unterlassen. Trotz der Einigung auf eine Waffenruhe im Januar werden vor allem in den ölreichen Regionen des Landes weiter schwere Kämpfe ausgetragen. Aber auch in der Hauptstadt Juba kam es am Mittwochmorgen zu Feuergefechten, sagte Mesfin. „Ohne den politischen Willen, das Blutvergießen zu beenden, kann es keinen Frieden geben“, gab er zu.

Die Regionalorganisation will nach den Worten von Mesfin eine „Stabilisierungsmission“ in die Region schicken, die vor allem die Ölfelder überwachen solle. Jedoch müssten die Vereinten Nationen und die Afrikanische Union diese noch bewilligen. Länder wie Äthiopien, Dschibuti, Kenia, Ruanda und Burundi gaben zu erkennen, sie würden sich daran beteiligen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, faz.net

Schlagwörter: Südsudan, Soldaten, Sold, Gehalt, Kaserne, Juba, Aufruhr, Schießerei, Feuergefecht, Tote, Präsidentengarde, General, Friedensverhandlungen, Addis Abeba, Blutvergießen, Stabilsierungsmission, UN, AU