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Südsudan: Kinder in den Kriegswirren vermisst

Meldung vom 12.03.2014

In den anhaltenden Kriegswirren im Norden des Südsudan sind mehrere Kinder aus einem SOS-Kinderdorf abhanden gekommen. Nach einem Überfall der Rebellenarmee hatten Kinder, Mütter und Mitarbeiter Hals über Kopf aus dem SOS-Kinderdorf in der Stadt Malakal fliehen müssen.

Bei dem Überfall war ein SOS-Jugendleiter von den Rebellen entführt worden. Im Laufe der Flucht haben zwei SOS-Kinder den Anschluss an die flüchtenden Gruppen verloren. Niemand weiß, wo sie jetzt sind. Die beiden Jungen sind fünf und zwölf Jahre alt. Die Mitarbeiter vor Ort tun alles in ihren Kräften Stehende, um die Kinder wiederzufinden. Immerhin wurde der Jugendleiter von den Rebellen wieder auf freien Fuß gesetzt und ist zu den Flüchtlingen dazugestoßen.

Nach den vor zwei Wochen erneut heftig aufgeflammten Kämpfen in der Provinz-Hauptstadt Malakal hat sich die Lage ein wenig entspannt. „Aber die Menschen haben Angst, dass neue Kämpfe ausbrechen. Es gibt Gerüchte, dass die Opposition ihre Truppen in Malakal verstärkt und die Regierungssoldaten auf die Provinzhauptstadt zumarschieren“, meint SOS-Sozialarbeiter Aban Oraj in Malakal.

Bis auf die zwei Kinder haben die SOS-Kinder, -Mütter und -Angestellten weitgehend Obhut gefunden. Den Informationen aus Malakal zufolge hat eine Gruppe im UN-Flüchtlingscamp in Malakal Unterschlupf gefunden. Eine zweite Gruppe konnte sich auf die andere Seite des Nils in eine Stadt flüchten, die von Regierungstruppen überwacht wird.

Vertreter des SOS-Kinderdorfs sprachen unterdessen mit einem Regierungsvertreter des oberen Nil-Staates, um über eine Umsiedelung der Kinder an einen sicheren Ort zu verhandeln. Der Regierungsvertreter versprach Unterstützung.




Quelle: „02elf Abendblatt“, www.02elf.net

Schlagwörter: Südsudan, Krieg, Kinder, verloren, SOS-Kinderdorf, Rebellen, Regierungstruppen, Malakal, Flucht, UN, UN-Flüchtlingscamp