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Sambia: Die sambische Währung „Kwacha“ knickt ein

Meldung vom 19.03.2014

Starke Einflüsse von außen bescheren den Devisenmärkten derzeit eine Berg- und Talfahrt: Mit Sorge beäugen Analysten den Konflikt zwischen Russland und dem Westen. Umso größer ist die Erleichterung nach der Rede des russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin zur Krim-Krise. Seine Aussagen heben den Euro wieder über ein Niveau von 1,39. In Sambia löst unterdessen der Preisverfall beim Kupfer einen Währungseinbruch aus.

Abseits der prominenten Welt-Währungen spielen sich dramatische Entwicklungen in Südostafrika ab und beeinflussen die Märkte. Der Preisverfall des wichtigen sambischen Exportgutes Kupfer hat den Kurs der Landeswährung Sambias den zweiten Tag in Folge auf ein Rekordtief fallen lassen.

Ein Dollar stieg um 1,2 Prozent auf 6,205 sambische Kwacha (1 Euro entspricht 8,29 Kwacha). Damit ist der Dollar seit Anfang Februar um gut 11 Prozent teurer geworden. Der Kupferpreis ist wegen Spekulationen auf eine Abkühlung der Konjunktur in China seit Jahresbeginn um etwa 12 Prozent gesunken. Dabei erreichte er vergangene Woche zeitweise ein Dreieinhalb-Jahres-Tief von 6376,25 Dollar je Tonne.

Neben dem Kupferpreis-Verfall sei auch die starke inländische Dollar-Nachfrage in Sambia ein Problem für den Kwacha. Hinzu kommt der allgemeine Abzug ausländischen Kapitals aus Schwellenländern, stellten die Analysten der Zanaco Bank fest. Die sambische Nationalbank Bank of Zambia (BoZ) in der Hauptstadt Lusaka gab bekannt, weiter am Devisenmarkt intervenieren zu wollen, um einer von ihr beobachteten „Panik“ Einhalt zu gebieten.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „n-tv“, n-tv.de

Schlagwörter: Sambia, Kwacha, Währung, Markt, Devisenmarkt, Preisverfall, Kupfer, Kupferpreis, Rekordtief, China, Konjunktur, Abkühlung, Wladimir Putin, Konflikt, Krim-Krise