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Südsudan: Wieder Gewalt – Armee rückt erneut in Bentiu ein

Meldung vom 06.05.2014

Nur zwei Tage lang hat die Hoffnung auf eine Friedenslösung für den Südsudan getragen. Dann marschieren die Streitkräfte von Präsident Kiir wieder vorwärts. Sie nehmen mehrere Städte ein.

Die Konfliktparteien im Südsudan haben sich die Vermittlungsmission des amerikanischen Außenministers John Kerry offenbar nicht sehr zu Herzen genommen. Am vergangenen Freitag (02.05.2014) hatte der Chefdiplomat in der südsudanesischen Hauptstadt Juba den Kriegskontrahenten – Präsident Salva Kiir sowie dessen Rivalen und früheren Stellvertreter Riek Machar – ins Gewissen geredet. Er hat ihnen ein Versprechen abgerungen, sich gemeinsam über die Bildung einer Übergangsregierung zu beraten.

Jetzt jedoch ergriffen Kiir und seine Streitkräfte erst einmal wieder harte Maßnahmen. Die südsudanesische Armee gab die Einnahme der Stadt Bentiu bekannt. „Die Streitkräfte haben die volle Kontrolle über Bentiu“, teilte Militärsprecher Oberst Philip Aguer mit. Die Stadt in dem ölreichen Bundesstaat Unity befand sich seit Mitte April 2014 unter der Kontrolle der Rebellen. Dabei verübten Machar-Kämpfer nach UN-Erkenntnissen Gräueltaten an Zivilisten.

Im Bundesstaat Oberer Nil hätten die Truppen zudem nach massiven Bombenangriffen die Ortschaften Nasir und Aguer besetzt, gab der Militärsprecher weiter an. Die Region gilt als Festung der Rebellen, die den ehemaligen Vizepräsidenten Machar unterstützen. Die Aufständischen und Machar hätten sich in Richtung äthiopische Grenze zurückgezogen, lautete es weiter.




Quelle:  „Deutsche Welle“, dw-world.de

Schlagwörter: Südsudan, Armee, Bentiu, Gewalt, Kämpfe, Salva Kiir, John Kerry, Riek Machar, Nasir, Aguer, Bombenangriffe, Rebellen, Rückzug, Juba, Friedensgespräche