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Südsudan: Einmonatige Waffenruhe für Saat und Ernte

 
Meldung vom 07.05.2014

Aus dem Südsudan kommen widersprüchliche Nachrichten. Trotz des Angriffs der Armee auf die Stadt Bentiu wurde offenbar eine Waffenruhe ausgehandelt. Aktuell konnten sich die Konfliktparteien auf eine einmonatige Waffenruhe verständigen, damit die Bauern ihre Felder rechtzeitig vor der Regenzeit bestellen können. Die Chefs beider Delegationen einigten sich am Montag (05.05.2014) in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba auf ein Abkommen, wonach alle Kampfhandlungen vom 7. Mai bis zum 7. Juni unterlassen werden.

Weil die Bauern wegen der Gewalt nicht ihrer Arbeit nachgehen konnten, herrscht nach UN-Angaben jetzt schon eine Hungersnot. Etwa eine Million Menschen ist unterernährt. Und das Problem könnte sich für die nächsten Monate noch drastisch ausweiten.

Neben der Waffenruhe konnte man sich auf die Einrichtung eines humanitären Korridors aus den Nachbarländern Äthiopien, Kenia und Sudan einigen, durch den die notleidende Bevölkerung mit Hilfsgütern versorgt werden soll. „Es ist ein Rennen gegen die Zeit“, meinte der Verhandlungsführer der südsudanesischen Regierung, Deng Nhial Deng. „Wir verpflichten uns, den leidenden Menschen zu helfen.“

Die Friedensgespräche in Addis Abeba traten seit Monaten auf der Stelle. „Dies ist ein guter Schritt vorwärts in Richtung eines Friedensvertrages“, behauptete der Anführer der Rebellendelegation, Taban Deng Gai. „Es ist ein Anfang, der uns zu einer dauerhaften Waffenruhe ermutigt.“

Am Dienstag (06.05.2014) ist UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zu Gesprächen über eine Lösung des blutigen Konflikts in den Südsudan angereist. Ban habe die Konfliktparteien mehrfach ermahnt, eine „politische Lösung zu finden und der Gewalt, die so viele unschuldige Menschen leiden lasse, ein sofortiges Ende zu setzen“, teilten die Vereinten Nationen anlässlich der eintägigen Reise mit. Bei seinem Besuch standen Treffen mit dem südsudanesischen Präsidenten Salva Kiir und Flüchtlingsvertretern auf der Tagesordnung.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at

Schlagwörter: Südsudan, Waffenruhe, Saat, Ernte, Landwirtschaft, Bauern, Addis Abeba, Abkommen, Verhandlung, Verhandlungsführer, Rebellen, Riek Machar, Salva Kiir, Waffenstillstand, humanitärer Korridor, Zivilisten, Hilfsgüter, UN, Ban Ki Moon, UN-Generalsekretär, Juba, Hunger, Hungersnot