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Global: Welt-Mütter Report – Wo geht es Müttern am besten?

Meldung vom 07.05.2014

Nirgendwo wird die Kluft zwischen den Ländern so spürbar wie anhand der Lebensbedingungen von Müttern. Der neue Welt-Mütter-Report führt vor Augen, wie jenseits des reichen Nordens Armut, Konflikte und Naturkatastrophen für Frauen und ihre Kinder zu einem tödlichen Risiko werden, bei dem jeden Tag Tausende sterben.

Die Lebenssituation von Müttern in Deutschland hat sich laut einer Studie weiterhin positiv entwickelt. Deutschland platziert sich in einem Report der Kinderrechtsorganisation Save the Children weltweit auf Rang acht, einen Platz besser als im Vorjahr. Die ersten Drei behaupten ihre Plätze seit Jahren: Am besten leben demnach Mütter in Finnland, Norwegen und Schweden.

In die Bewertung bei dem jährlichen Welt-Mütter-Report fließen die Gesundheit von Müttern, Kindersterblichkeit, Schulbildung, Einkommen und der gesellschaftliche Status von Frauen ein. Die letzten Plätze auf der Liste mit insgesamt 178 Nationen belegen Nigeria, die Demokratische Republik Kongo und Somalia.

Viele der Nationen am Ende der Liste rangieren dort bereits seit Jahren. Laut Save the Children muss man eine „enorme Kluft“ zwischen armen und reichen Ländern feststellen: Während in Schweden statistisch betrachtet nur eine von mehr als 14.000 Frauen wegen Komplikationen vor oder bei der Geburt ums Leben komme, sei es im Tschad eine von 15 Frauen. Bewaffnete Konflikte in der jüngeren Vergangenheit haben auch eine große Auswirkung auf das schlechte Abschneiden afrikanischer Nationen: In der Demokratischen Republik Kongo etwa stehen Frauen und Kinder statistisch betrachtet unter höherem Lebensrisiko als bewaffnete Krieger. Auch Naturkatastrophen erschweren das Leben der Mütter in sechs der letzten zehn letzten Länder.

Der Zugang zu medizinischer Versorgung muss auch dort gewährleistet werden, wo schwache staatliche Kapazitäten und Konflikte mit hohem Aggressionspotenzial herrschen, meinte die Geschäftsführerin der Kinderrechtsorganisation, Kathrin Wieland. Das Beispiel Äthiopiens beweise, dass sich die Umstände für Mütter verändern lassen: Dem Report zufolge hat sich dort die Müttersterblichkeit seit 2000 um zwei Drittel verringert. Insgesamt kann sich das Land aber immer noch nur auf Platz 149 behaupten.

Man müsse weitere Ziele in Angriff nehmen: Besonders sei es an der Zeit, die Zahlen vermeidbarer Tode zu verringern. Demnach kommen pro Tag weltweit 800 Mütter und 18.000 Kinder unter fünf Jahren aus Gründen wie mangelnder Ernährung ums Leben.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „n-tv“, n-tv.de

Schlagwörter: Globale Projekte, Mütter, Welt-Mütter-Report, Kinder, Gender, Konflikte, Geburtenrate, Müttersterblichkeit, Hunger, Naturkatastrophen, Finnland, Norwegen, Schweden, Nigeria, Demokratische Republik Kongo, Somalia, medizinische Versorgung, Kinderrechte, Frauenrechte