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Afghanistan: Karzai besucht Opfer des Erdrutsches

Meldung vom 09.05.2014

Fünf Tage nach dem katastrophalen Erdrutsch in Afghanistan hat Präsident Hamid Karzai den Überlebenden bei einem Besuch versprochen, dass die Regierung sich um sie kümmert. Karzai habe jenen Familien, die seit der Katastrophe in dem Dorf Ab-e-Barik in Freien hausen oder in Zelten untergekommen sind, neue Häuser in Aussicht gestellt, teilte der Präsidentenpalast am Mittwoch (07.05.2014) mit.

Der Vizegouverneur der nordostafghanischen Provinz Badachschan, Gul Ahmad Bedar, versicherte, inzwischen seien mehr Hilfslieferungen eingetroffen, als benötigt würden. Am Dienstag haben sich aber Menschen aus umliegenden und nicht von der Lawine betroffenen Dörfern nach Ab-e-Barik begeben und sich unter die Opfer gemischt, um ebenfalls Lebensmittel zu erhalten. „Sie haben die Polizei angegriffen und es wurde gewalttätig. Die Polizei war hilflos und feuerte in die Luft.“ Es sei aber keiner zu Schaden gekommen.

Die Regierung hatte am Samstag (03.05.2014) das Ende der Bergungsarbeiten erklärt und den Ort der Katastrophe zum Massengrab deklariert. Am Dienstag wurde die Suche auf Druck von Angehörigen jedoch weitergeführt, da die Familien ihre Toten begraben und sich in gebührender Weise von ihnen verabschieden wollten. Bedar berichtet, seitdem sei nur eine Leiche gefunden worden. Die Suche würde dennoch fortgesetzt.

Nach der Schlammlawine vom Freitag wurden bis zum Stopp der Suche am Tag darauf mehr als 300 Leichen augegraben. Mehr als 2.000 Menschen gelten als vermisst.




Quelle: „Tiroler Tageszeitung“, www.tt.com

Schlagwörter: Afghanistan, Hamid Karzai, Besuch, Erdrutsch, Schlammlawine, Katastrophe, Opfer, Häuser, Zelte, Ab-e-Barik, Badachschan, Massengrab, Tote, Erde, Schlamm, Geröll, Vermisste