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Rumänien: Diplomatenkrieg – Ein Land schließt Luftraum für russische Delegation

Meldung vom 12.05.2014

Rumänien und die Ukraine haben den Luftraum für den Sondervertreter des russischen Präsidenten für Transnistrien, Dmitri Rogosin, geschlossen. Rogosin war zu einem Besuch nach Tiraspol geflogen. Bei seinem Flug wurde ihm erklärt, dass sein Flugzeug nicht den Luftraum Rumäniens und der Ukraine passieren dürfte.

„Rumänien hat nach Anforderung der USA den Luftraum für mein Flugzeug gesperrt. Die Ukraine lässt mich nach wie vor nicht durch“, meldete Rogosin über Twitter. Zuvor wurde berichtet, dass das Flugzeug mit Rogosin, das unterwegs nach Chisinau war, den Luftraum der Ukraine nicht überfliegen durfte. Die Ukraine soll unterdessen die Verkehrsmaschine mit einer russischen Delegation unter Leitung von Kulturminister Wladimir Medinski zur Landung in der moldauischen Hauptstadt Chisinau genötigt haben.

„Die Ukrainer haben zwei MiG-29-Flugzeuge aufsteigen lassen, um die Verkehrsmaschine zur Landung zu zwingen“, so lauteten die Worte einer Informationsquelle aus Regierungskreisen, die anonym bleiben wollte. Wie Medinski zuvor via Twitter mitteilte, hatten die ukrainischen Behörden dem Flugzeug mit der russischen Delegation, die sich auf dem Rückflug von Chisinau nach Moskau befand, den Durchflug verwehrt und es „unter Androhung einer Zwangslandung in der Ukraine“ zur Umkehr genötigt.

Der russische Vize-Regierungschef Dmitri Rogosin hat aufgrund des Vorfalls einen diplomatischen Nebenschauplatz eröffnet: Wie das rumänische Außenministerium am Samstag anprangerte, drohte Rogosin in einer Twitter-Nachricht damit, das nächste Mal mit einem strategischen Bomber das rumänische Territorium zu durchfliegen, wenn ihm Überflugrechte mit einer zivilen Maschine verweigert werden.

Das fand die rumänische Regierung nicht zum Lachen. „Das rumänische Außenministerium vertritt die Ansicht, dass die Drohung mit dem Einsatz eines russischen strategischen Bombers durch einen russischen Vize-Ministerpräsidenten im aktuellen Kontext eine ausgesprochen schwerwiegende Erklärung darstellt“, so wurde in der Mitteilung des Außenamtes in Bukarest festgestellt. Diese Erklärung sei zu einem Zeitpunkt erfolgt, in dem die Russische Föderation die territoriale Einheit der Ukraine verletzt habe.

Rogosin war am Freitag (09.05.2014) zu einer Militärparade nach Transnistrien gereist, einem östlichen Teilgebiet der Republik Moldau. Die Ukraine hatte Rogosin den Überflug verboten. In der Twitter-Nachricht Rogosins meldete er sich dazu zu Wort: „Rumänien hat den Luftraum nach Aufforderung durch die USA für mein Flugzeug gesperrt ... das nächste Mal komme ich mit einer TU 160.“ Die Tupolew 160 gehört zu der Sorte der strategischen Langstreckenbomber. Das Außenministerium in Bukarest machte nochmals darauf aufmerksam, dass Rumänien Mitglied der EU und der NATO ist.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at

Schlagwörter: Rumänien, Dmitri Rogosin, Rogozin, Luftraum, Flugzeug, Transnistrien, Ukraine, NATO, EU, Verkehrsmaschine, Landung, Tiraspol, Wladimer Medinski, russische Delegation, Militärparade, Moskau, Wladimir Putin, Chisinau, Moldawien, Moldau, Zwangslandung, MIG-29, Drohung, TU 160, Tupolew 160, Langstreckenbomber