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Afghanistan: Obama überrascht US-Soldaten mit Blitzbesuch

 
Meldung vom 27.05.2014

Präsident Barack Obama hat eine Blitzreise nach Afghanistan unternommen. Ohne Vorankündigung besuchte er die US-Soldaten auf der Militärbasis Bagram bei Kabul.

US-Präsident Barack Obama ist am Sonntag (25.05.2014) zu einem überraschenden Kurzbesuch auf dem Flughafen Bagram nördlich der afghanischen Hauptstadt Kabul gelandet. Gemeinsam mit etlichen Reportern traf Obama mit der Präsidentenmaschine Air Force One am späten Sonntagabend auf dem Flugfeld des amerikanischen Stützpunkts ein.

Obama sprach den Soldaten Dank aus für ihr Engagement während des 13 Jahre dauernden Afghanistankrieges und für die Planung und Durchführung ihres baldigen Abzugs. Bei seiner vierten Reise nach Afghanistan und der ersten seit 2012 brachte Obama außerdem den amerikanischen Country-Musiker Brad Paisley mit, der die Soldaten mit einem Konzert erfreute.

Bis Ende 2014 sollen alle ausländischen Truppen aus dem Land abgezogen sein. Danach wird die polizeiliche und militärische Kontrolle ganz in die Hand der Afghanen gelegt. Mit dem Abzug läuft für die USA ein mehr als ein Jahrzehnt dauerndes Engagement in dem zentralasiatischen Land aus.

Militärische Interventionen wie die in Afghanistan, die auf die Terroranschläge vom 11. September folgten, sollen nach dem Standpunkt von Obama auch künftig stattfinden. Der US-Präsident stellte aber in Aussicht, er wolle seine Außenpolitik „breiter“ anlegen. Was genau er damit meint, wolle er in der kommenden Woche in einer Rede erklären.

Damit reagiert Obama offenbar auf die Kritik, dass den USA die Führungsrolle aus den Händen gleitet und dass das Land sich ohne größeres Konzept von Krise zu Krise hangelt, wie die New York Times berichtete. Die Zeitung stützte sich dabei auf Aussagen eines hohen Regierungsbeamten, der die für Mittwoch geplante Rede in der Militärakademie West Point mit vorbereitet habe.

Demnach will Obama keine Kursänderung vornehmen. Er wolle aber verdeutlichen, dass die USA für mehr stehe als spontanes Krisenmanagement. Der Präsident werde unterstreichen, dass es einen Mittelweg zwischen Isolation und militärischer Intervention, eine Alternative zu Nichtstun oder Truppeneinsätzen gibt.

Vize-Sicherheitsberater Ben Rhodes kommentiert dazu: „Wir begreifen, dass es eine Menge Fragen nicht nur zu unserer Außenpolitik, sondern zu Amerikas Rolle in der Welt gibt.“ Es wird zudem angekündigt, dass Obama seine Vorstellungen während seiner Europareise Anfang Juni weiter darlegen will. Zudem darf die Öffentlichkeit auch „spezifische“ Reden von Außenminister John Kerry und Pentagonchef Chuck Hagel erwarten.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Afghanistan, Barack Obama, Blitzbesuch, Kabul, Bagram, Militärbasis, Abzug, Soldaten, Außenpolitik, Militäreinsätze, Europareise, Führungsrolle, John Kerry, Chuck Hagel, Rede, West Point, Militärakademie, Konzert, Brad Paisley