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Kenia: Al-Schabaab-Miliz überfällt Touristenort

 
Meldung vom 16.06.2014

Die somalische Al-Schabaab-Miliz hat in Kenia einen Touristenort überfallen und mehr als 48 Menschen getötet. Dabei sortierten sie offenbar gezielt die Nicht-Muslime und Menschen, die ihre Sprache nicht sprachen, aus und ermordeten sie. Es folgte ein Massaker.

Der Touristenort galt in Kenia als sehr beliebt. Die Extremisten hätten in dem Ort Mpeketoni in zwei Hotels Feuer gelegt, eine Bank und eine Polizeistation überfallen und auf der Straße um sich geschossen, teilten die Behörden am Montag (16:06.2014) mit.

Augenzeugenberichte ließen erkennen, dass die Angreifer ihre Opfer nach religiösen und ethnischen Motiven sortierten. Sie hätten die Menschen über den Islam auf Suaheli befragt und sie ermordet, wenn die Antworten nicht zufrieden stellend gewesen seien, bezeugten Überlebende.

Die Bewaffneten seien mit zwei Kleintransportern gegen 20 Uhr am Sonntagabend in die Stadt eingedrungen und hätten das Feuer eröffnet, teilte das Innenministerium mit. Sie nutzten den Angaben zufolge die Tatsache, dass die Menschen mit der Übertragung eines Fußballspiels der Weltmeisterschaft in Brasilien beschäftigt waren, für ihren Anschlag. Nach Polizeiangaben zerrten die Angreifer Zuschauer des Spiels aus dem Hotel Breeze View. Männer wurden vor den Augen ihrer Frauen hingerichtet. Genauso würden kenianische Soldaten in Somalia handeln, hätten die Extremisten erklärt. Kenias Polizeichef David Kimaiyo bestätigte, es hätte 48 Tote gegeben.

Eine Frau berichtete, die Männer seien zu ihnen gestürmt und hätten auf Suaheli gefragt, ob sie Muslime seien. Ihr Mann habe entgegnet, sie seien Christen, woraufhin sie ihn erschossen hätten. Ein Mann bezeugte, seine beiden Brüder seien in einem Kugelhagel gestorben, weil sie die Fragen der Bewaffneten nicht verstanden hätten, denn sie sprachen kein Suaheli.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Reuters“, reuters.com

Schlagwörter: Somalia, Touristenort, Anschlag, Al-Schabaab-Miliz, Mpeketoni, Touristen, WM, Übertragung, Fußball, Fußball-Weltmeisterschaft, Terrorismus, Christen, Muslime, Suaheli