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Sudan: Verfolgte Christin sicher mit ihrer Familie in den USA gelandet

Meldung vom 04.08.2014

Endlich ist sie frei und außer Gefahr, und zwar mit ihrer gesamten Familie: Die im Sudan wegen Gotteslästerung und Abkehr vom Islam zum Tode verurteilte Christin ist von Italien weiter in die USA geflogen. Die 27-jährige Meriam Jahia Ibrahim Ischag flog am Donnerstag (31.07.2014) mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Kindern von Rom nach Philadelphia.

Man geht davon aus, dass die Familie in New Hampshire Fuß fassen will. Dort wohnt der Bruder des Ehemanns, ein aus dem Südsudan stammender US-Bürger. Die US-Regierung hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, sie freue sich, die Familie in den USA willkommen zu heißen.

Über Ischag war Mitte Mai das Todesurteil ausgesprochen worden, weil sie nach sudanesischem Recht durch die Heirat mit einem Christen den islamischen Glauben verlassen hatte. Eigenen Angaben zufolge war die Tochter eines muslimischen Vaters, sie ist jedoch von ihrer Mutter in den christlichen Glauben eingeweiht worden. Doch nach der im Sudan geltenden Scharia wird jeder als Muslim gewertet, der mindestens ein muslimisches Elternteil hat.

Zwölf Tage nach ihrer Verurteilung gebar sie im Gefängnis in Ketten eine Tochter. Der Fall rief international eine Welle der Empörung hervor. Politiker und Menschenrechtsorganisationen drängten auf die Freilassung der Christin. Ein Berufungsgericht annullierte das Urteil schließlich.

Als die Familie schnellstmöglich den Sudan verlassen wollte, wurde Ischag jedoch erneut festgenommen, weil sie angeblich mit gefälschten Dokumenten unterwegs war. Ende Juni suchte die Familie Unterschlupf in der US-Botschaft in Khartum.

Diplomaten aus den USA und Italien traten dann mit den sudanesischen Behörden ins Gespräch und errangen eine Ausreisegenehmigung für die Christin. Bei ihrer Ankunft in Rom wurde sie von Ministerpräsident Matteo Renzi in Empfang genommen und anschließend erhielt sie auch eine Audienz bei Papst Franziskus, der sie und ihr Kind segnete.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Bild“, bild.de

Schlagwörter: Sudan, Christin, Verfolgung, Todesurteil, Abfall, Islam, Rom, USA, Ausreise, Ausreisegenehmigung, Muslim, New Hampshire, Philadelphia, Papst Franziskus, Meriam Jahia Ibrahim Ischag, Familie