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Afghanistan: Überläufer schießt auf deutschen General

 
Meldung vom 06.08.2014

Immer wieder kommt es in Afghanistan zu hinterhältigen Attentaten, bei denen Soldaten aus den eigenen Reihen plötzlich ihre Waffe auf ihre Kollegen richten. Auch jetzt ist es wieder zu einem schweren Vorfall gekommen. Ein Mann in afghanischer Militäruniform schoss auf NATO-Soldaten: Bei einer Schießerei in einer afghanischen Kaserne ist ein deutscher Brigadegeneral schwer verwundet worden. Ein US-amerikanischer Zweisterne-General verlor bei dem Angriff sein Leben.

Bei einem Anschlag in einer Militärakademie nahe der afghanischen Hauptstadt wurde ein deutscher Bundeswehrsoldat schwer getroffen. Der Mann sei aber außer Lebensgefahr, gab das Einsatzführungskommando der Bundeswehr an. Er wurde mit einem Hubschrauber in das US-Camp in Bagram gebracht und dort medizinisch behandelt. Ein US-General erlag seinen Verletzungen.

Bei dem verletzten deutschen Offizier handelt es sich um Michael Bartscher. Der Brigadegeneral arbeitet seit einigen Monaten als Berater der Schutztruppe ISAF im afghanischen Verteidigungsministerium. Bartscher war bereits zuvor in Nordafghanistan im Einsatz, auch dort diente er im Bereich Ausbildung für die afghanischen Streitkräfte.

Nach ersten Angaben der Bundeswehr wurde die Attacke verübt, als sich am Dienstagmorgen (05.08.2014) mehrere hochrangige ISAF-Vertreter in der Trainingseinrichtung in Qargha westlich von Kabul versammelten und ein afghanischer Soldat seine Schusswaffe auf sie richtete.

Der Sprecher des afghanischen Verteidigungsministeriums erklärte, bisher konnte noch nicht überprüft werden, ob der Attentäter zu den Soldaten gehörte oder sich nur mit einer Uniform getarnt hatte und in das Trainingszentrum in Quarga westlich von Kabul eingedrungen ist. Wörtlich nannte er den Täter einen „Terroristen“.

Der Angriff wurde um 12.23 Uhr afghanischer Zeit verübt. Aus dem Hauptquartier der Schutztruppe wurde bekannt gegeben, dass insgesamt 15 ISAF-Soldaten Schusswunden erlitten hätten. Der Sprecher der afghanischen Armee meldet per Telefon drei verletzte afghanische Soldaten.

Das Attentat eines afghanischen Soldaten auf ausländische Trainer, im Militärjargon „green on blue“ bezeichnet, ist eines der heftigsten seit dem Beginn der ISAF-Mission in Afghanistan. Seit rund zwei Jahren hatte die Schutztruppe die Sicherheitsmaßnahmen in den Ausbildungscamps immer wieder ausgeweitet, trotzdem kam es immer wieder zu solchen Inside-Angriffen.

Nach dem Tod des Zweisterne-Generals der US-Armee beklagte man im NATO-Hauptquartier in Brüssel diesen „schwarzen Tag“. Die ISAF kündigte an, der Vorfall werde untersucht.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Afghanistan, Attentat, Überläufer, Maulwurf, deutscher General, Brigadegeneral, General, Michael Bartscher, ISAF, NATO, amerikanischer General, Trainingszentrum, Quarga, Täter, Terrorist, Uniform, green on blue, Verletzte, Soldaten, NATO-Hauptquartier, Brüssel, Bundeswehr