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Mexiko: Fluss mit Schwefelsäure vergiftet – 80 Schulen wegen Gesundheitsrisiko geschlossen

Meldung vom 20.08.2014

Im Nordwesten Mexikos spielt sich derzeit eine Umweltkatastrophe ab. 80 Schulen mussten geschlossen worden, weil sehr viel Schwefelsäure aus einer der weltgrößten Kupferminen in einen angrenzenden Fluss geraten ist. Rund 5.000 Schüler müssen diese Woche auf den Unterricht verzichten.

Die geschlossenen Schulen haben entweder ein Problem mit dem Wassermangel oder sie befinden sich zu nahe am Fluss, wie der Zivilschutz des Gliedstaats Sonora am Montag (18.08.2014) angab. Aus einem Auffangbehälter der Buenavista-Mine waren am 8. August rund 40.000 Kubikmeter Schwefelsäure ausgetreten. Die Säure dient als Mittel, um Kupfer von Erzen zu reinigen.

Nach dem Unglück hatte sich der angrenzende Fluss auf einer Länge von 60 Kilometern orange verfärbt. 20.000 Bewohner in sieben Ortschaften müssen seitdem aus Sicherheitsgründen auf fließendes Wasser aus dem Kran verzichten. Ersatzweise wurden vier Millionen Liter Trinkwasser ausgehändigt.

Die Bergbaugesellschaft veranlasste es zwar, tonnenweise Kalk in den Fluss zu kippen, um eine Neutralisierung der Säure zu erreichen. Experten befürchten jedoch weiterhin Gesundheitsrisiken, weil Schwefelsäure Schwermetalle im Erdboden lösen kann. Anwohner seien daher erhöhtem Krebsrisiko ausgesetzt, auch genetische Schäden und Entwicklungsprobleme bei Kindern seien möglich.

Die vom Bergbaukonzern Grupo Mexico betriebene Mine fördert jährlich 200.000 Tonnen Kupfer. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft muss das Unternehmen wegen der Wasserverseuchung mit einem Bußgeld von umgerechnet rund 170.000 Euro rechnen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Neue Zürcher Zeitung, NZZ Online“, nzz.ch

Schlagwörter: Mexiko, Schwefelsäure, Kupfermine, Umwelt, Umweltverschmutzung, Fluss, Schulen, geschlossen, Kinder, Sonora, Kupfer, Grupo Mexico, Krebsrisiko, Wasser, Wasserverschmutzung, Trinkwasser