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Rumänien: Säbelrasseln aus Russland – NATO will neue Stützpunkte in Osteuropa einrichten

 
Meldung vom 02.09.2014

Die Ukraine-Krise verschärft sich Tag um Tag. Russlands Präsident Wladimir Putin droht der NATO schon damit, er könne Kiev in zwei Wochen einnehmen. Grund genug für die osteuropäischen Länder, die in der EU sind, unruhig zu werden und mehr Schutz von der NATO zu fordern. Schon lange wünschen sich die östlichen Mitgliedsländer eine stärkere NATO-Präsenz in ihrer Region. Nun plant das Militärbündnis angesichts der Drohungen aus Russland, dort neue Stützpunkte zu gründen.

Angesichts der Ukraine-Krise stellt sich die NATO zu ihren östlichen Mitgliedsländern. In den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie in Polen und Rumänien sollen fünf neue Stützpunkte errichtet werden. Auf ihnen sollen jeweils 300 bis 600 Soldaten aus den Mitgliedstaaten ihren Dienst verrichten. Logistiker, Aufklärer und Einsatzplaner sollen dort Übungen planen und im Ernstfall auch Einsätze in den Ländern durchführen.

Weitere Details sollen aber erst nach dem NATO-Gipfel am Donnerstag und Freitag (04. und 05.09.2014) in Wales ins Auge gefasst werden. Auf dem Treffen soll angesichts der Ukraine-Krise über eine Neuausrichtung des Bündnisses verhandelt werden. Auf der Agenda steht auch, dass dazu Entscheidungen getroffen werden.

Deutschland steuert von diesem Montag an sechs Kampfflugzeuge zur NATO-Luftraumüberwachung über dem Baltikum bei. Der viermonatige Einsatz der „Eurofighter“ wurde als Folge der Ukraine-Krise angeordnet. Bereits im Frühjahr war die Zahl der über Estland, Lettland und Litauen eingesetzten Flieger von vier auf 16 angehoben worden.

Damit will die NATO ein Signal der Solidarität mit ihren östlichen Mitgliedstaaten aussenden, die sich angesichts der Einverleibung der Krim durch Russland und der Kämpfe in der Ostukraine gefährdet fühlen. Die drei baltischen Länder haben eine große gemeinsame Grenze mit Russland und ein hoher russischer Bevölkerungsanteil wohnt in ihnen. Die Gefahr, dass es zu einem ähnlichen Szenario wie in der Ostukraine kommen könnte, ist hoch.

Für den Einsatz werden 170 Soldaten der Luftwaffe zum Stützpunkt Ämari in Estland entsandt. Neben Deutschland unterstützen bis Ende des Jahres Portugal, Kanada und die Niederlande den Einsatz.

Litauen, Lettland und Estland verfügen selbst nicht über eine schlagkräftige Luftverteidigung. Seit dem NATO-Beitritt der Ex-Sowjetrepubliken 2004 sind deswegen Bündnispartner für das sogenannte „Air Policing“ zuständig – seit Beginn der Ukraine-Krise wurde der Einsatz intensiviert.

Die NATO hat ihre Position im Osten seit dem Frühjahr auch an anderer Stelle untermauert. Deutschland war in einem Marinemanöver in der Ostsee involviert und ist an Aufklärungsflügen über Polen, Rumänien und über der Ostsee beteiligt. Im Oktober 2014 soll ein U-Boot ins Mittelmeer auslaufen.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Stuttgarter Zeitung“, stuttgarter-zeitung.de

Schlagwörter: Rumänien, NATO, NATO-Gipfel, Osteuropa, Russland, Wladimir Putin, Bedrohung, EU-Außengrenze, Stützpunkt, Kiev, Ostukraine, Ukraine-Krise, Luftraum, Luftraumüberwachung, Grenze, Luftverteidigung, Wales, Krim, Ämari, Estland, Lettland, Litauen