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Ebola: Horror-Szenario – 10.000 Neuinfizierte pro Woche

 
Meldung vom 17.10.2014

Die Seuche Ebola greift in Westafrika immer weiter um sich. Die Weltgesundheitsorganisation schlägt Alarm. Ohne Gegenmittel und bessere Vorsorge wappnet sie sich ab Dezember 2014 für einen sprunghaften Anstieg der Erkrankungen.

Es sind Warnbotschaften, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf bekannt gab. Nach den Worten ihres Vize-Generaldirektors Bruce Aylward hat sich die Epidemie in den vergangenen vier Wochen immer weiter auf Distrikte im Westen Afrikas ausgeweitet. Noch in dieser Woche wird nach Ansicht der Experten die Zahl der Infizierten die Marke von 9.000 durchbrechen. Mehr als 4.400 Menschen sind dem Virus bisher erlegen.

Man vermutet aber weitaus höhere Todeszahlen, da eine hohe Dunkelziffer in den drei am meisten betroffenen Ländern Afrikas besteht. Die tatsächliche Zahl der Ebola-Fälle sei in Liberia wahrscheinlich zweieinhalb Mal höher als die offiziell registrierte, meinte Aylward. In Sierra Leone sei sie vermutlich zwei Mal und in Guinea wahrscheinlich eineinhalb Mal höher. In 70 Prozent aller Fälle endet Ebola laut WHO mit dem Tod.

Aylward machte darauf aufmerksam, dass sich die UN-Gesundheitsorganisation insbesondere auf vorbeugende Maßnahmen spezialisiert habe. Außerdem arbeite man daran, erkrankte Patienten zu separieren. Die WHO warnt vor erheblich höheren Todeszahlen, falls man die Seuche innerhalb der nächsten zwei Monate nicht unter Kontrolle bekommen sollte. Dann könnten pro Woche bis zu 10.000 neue Ebola-Fälle vorkommen, gab der Vize-Generaldirektor an.

In Texas ist derweil eine zweite Krankenhaus-Pflegekraft an dem Ebola-Virus erkrankt. Dies ließ das Gesundheitsministerium des US-Bundesstaates die Öffentlichkeit wissen. Wie eine bereits zuvor erkrankte Krankenschwester hatte die nun betroffene Pflegekraft in der Klinik Texas Health Presbyterian in Dallas einen inzwischen verstorbenen Ebola-Patienten aus Liberia versorgt.

Ein UN-Mitarbeiter, der in einer Leipziger Klinik durch den Virus ums Leben gekommen ist, wurde inzwischen wie geplant eingeäschert. Das gab ein Sprecher der Stadt bekannt. Derzeit werde darüber verhandelt, was mit der Urne weiter geschehen werde. Das zuständige Gesundheitsamt der Stadt Leipzig hatte aus Sicherheitsgründen beschlossen, den Leichnam zu verbrennen. Auch die toten Körper sind hoch ansteckend.

Ein Patient aus Uganda, der sich in Sierra Leone infiziert hat, wird noch in einem Krankenhaus in Frankfurt am Main medizinisch behandelt. Ein weiterer Erkrankter durfte nach fünf Wochen Behandlung gesund eine Hamburger Klinik verlassen.

Besonders die großen Flughäfen der Welt ergreifen schärfere Sicherheitsmaßnahmen. Nach den internationalen Flughäfen in New York hat jetzt auch Europas größter Airport London Heathrow damit angefangen, ankommende Reisende auf Ebola hin zu prüfen. Die ersten Passagiere, die mit indirekten Flugverbindungen aus Westafrika in Großbritannien ankamen, wurden einem Verhör über ihre Reisedaten und Kontakte unterzogen. Außerdem wurde bei den ankommenden Passagieren aus Liberia, Guinea und Sierra Leone die Temperatur gemessen.






Quelle:  „Deutsche Welle“, dw-world.de

Schlagwörter: Globale Projekte, Ebola, Epidemie, Pandemie, Infektionen, Ausbreitung, sprunghafter Anstieg, Dunkelziffer, Liberia, Sierra Leone, Guinea, Krankenhäuser, Pflegepersonal, Krankenschwester, Texas, Leichnam, eingeäschert, Flughafen, Sicherheitsmaßnahmen, Kontrolle, London, Heathrow, Reisende, Passagiere, Weltgesundheitsorganisation, Genf, Alarm