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Somalia: 23 Tote bei Kämpfen zwischen Islamisten und Soldaten

Meldung vom 25.02.2009

In Somalias Hauptstadt Mogadischu lieferten sich Islamisten und regierungstreue Kräfte erneut schwere Gefechte. Dabei sind mindestens 23 Menschen getötet worden. Die meisten Opfer waren Zivilisten, wie aus Krankenhausberichten hervorging. Die Kämpfe wurden nach Augenzeugenberichten im Süden der Hauptstadt Mogadischu ausgetragen. Sie ereigneten sich einen Tag, nachdem der neugewählte Präsident Sharif Sheikh Ahmed in die Stadt zurückgekehrt war.

Rund 90 weitere Menschen wurden verletzt. Die Hisb el Islamija-Miliz hat die regierungstreuen Soldaten in einem Hinterhalt überfallen. Die Kämpfe weiteten sich auch auf den Präsidentenpalast aus, auf den Granaten abgefeuert wurden. Sie richteten aber keinen Schaden an. Beide Seiten teilten mit, dass sie dem Gegner schwere Verluste zugefügt hätten. Nach den heftigen Auseinandersetzungen herrschte am Nachmittag vorläufig wieder Ruhe.

Die Hisb el Islamija zählt zu den beiden größten Gruppierungen des Landes, welche aktiven Widerstand gegen die Regierung leisten. Die jetzigen Kämpfe waren die heftigsten seit dem Abzug der äthiopischen Truppen im Januar und der Wahl des gemäßigten Islamisten Sheikh Sharif zum neuen Staatschef.

Die Angriffe setzen ein, nachdem der neue Präsident eine Serie von Gesprächen mit Vertretern in den verschiedenen Regionen des Landes geführt hatte. Bei den Verhandlungen warb er um Unterstützung für eine Friedensinitiative der UNO. Danach war der neue Präsident nach Mogadischu zurückgekehrt.

Erst einige Tage zuvor fielen elf Soldaten der Afrikanischen Union (AU) einem mutmaßlichen Selbstmordattentat in Mogadischu zum Opfer. Die Islamisten hatten damit gedroht, ihren Kampf solange weiterzuführen, bis sich auch die AU-Truppen aus dem Land entfernt haben. Die AU-Friedensmission soll künftig die äthiopischen Soldaten ersetzen und für Sicherheit in Somalia sorgen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Focus Online“, focus.de