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Uganda: Schönheitskönigin im Schweinestall

 
Meldung vom 31.10.2014

Schönheitswettbewerb auf ugandisch: Kandidatinnen für die Miss Uganda müssen schön und tüchtig sein. Das hat Leah Kalanguka an eigenem Leibe zu spüren bekommen: Sie ist zur Miss Uganda 2014 gekürt worden. Die 20 Final-Teilnehmerinnen mussten nicht nur auf dem Laufsteg posieren, sondern auch einen Arbeitseinsatz auf einem Bauernhof absolvieren.

Leah Kalanguka ist die ugandische Schönheitskönigin 2014 geworden. Die frühere Pilz- und Geflügelbäuerin verkündet nach ihrem Sieg eine ganz besondere Botschaft: „Die Landwirtschaft bietet tolle Arbeitsmöglichkeiten. Und ich freue mich, dass sie in unserem Land so unterstützt wird. Denn sie ist das Rückgrat unseres Landes.“

Die Miss-Uganda-Wahl wartete diesmal mit überraschenden Elementen auf. Die 20 Final-Teilnehmerinnen mussten sich nicht nur in eleganten Roben drehen und wenden, sondern auch harte Arbeit auf einem Bauernhof verrichten. Das Projekt wurde finanziell unterstützt von der Armee. Hier mussten die Damen die Schaufel in die Hand nehmen oder lernen, wie man die Tiere auf dem Hof von hartnäckigem Schmutz reinigt.

Flavia Aloyo, Kandidatin des Miss-Uganda-Wettbewerbs, berichtet: „Ich musste ein Schwein saubermachen. Das war wirklich super, ein toller Augenblick. Ich habe es beruhigt und gestreichelt, mit Wasser übergossen und geschrubbt, und ich habe den Stall saubergemacht.“

Es war sicherlich eine Propaganda-Veranstaltung: Die Miss-Anwärterinnen sollen für Agrarprodukte aus Uganda werben, zum Beispiel Weizenmehl, Mangosaft und Honig. Janet Nalugya, Projektkoordinatorin Miss-Uganda-Wahl, meint: „Die Leute gehen immer los und kaufen Autos, weil die von schönen Frauen beworben werden. Und was ist mit Lebensmitteln? Ich glaube, die Landwirtschaft wird auf eine andere Ebene gebracht.“

Uganda bestreitet seine Einnahmen hauptsächlich aus der Landwirtschaft. Sie ist der größte Wirtschaftssektor in dem fruchtbaren, aber armen ostafrikanischen Land. Da fällt es den Schönheitsköniginnen nicht so schwer, sich mal die Hände schmutzig zu machen.


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 Miss Uganda muss Kühe melken




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Tagesspiegel“, tagesspiegel.de

Schlagwörter: Uganda, Miss-Wahl, Miss Uganda, Miss Uganda 2014, Schönheitswettbewerb, Schönheit, Arbeit, Arbeitseinsatz, Bauernhof, Landwirtschaft, Werbung, Agrarprodukte, Frauen, Wirtschaft, Schönheitskönigin