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Nicaragua: Unruhen und Straßenkämpfe

Meldung vom 03.03.2009

In mehreren Städten Nicaraguas haben Anhänger der Opposition ihren Unmut an der Regierung zum Ausdruck gebracht. Sie sind auf die Strasse gegangen, um „gegen Hunger und Diktatur“ zu demonstrieren. Bei Zusammenstössen mit Sympathisanten der Regierung kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen, und zahlreiche Menschen wurden verletzt.

Anhänger des linksgerichteten Präsidenten Daniel Ortega bewarfen in der Hauptstadt Managua die rund 2.000 Teilnehmer eines Protestzugs der Opposition mit Steinen und Knallkörpern. Bei einer Demonstration in Chinandega, nordwestlich von Managua, wurde ein Parlamentarier der konservativen Opposition von einem Stein am Kopf getroffen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Etwa 20 Oppositionsparteien und Organisationen hatten die Protestkundgebungen gegen Ortega in die Wege geleitet. Sie beschuldigen die Partei des linksgerichteten Staatschefs, die Kommunalwahlen im November zu ihren Gunsten gefälscht zu haben. Die UNO, die EU und die USA hatten bei der Wahl kritisiert, dass sie undurchsichtig verlaufen wäre. Washington warnte Nicaragua Mitte Dezember, „ernsthaften Konsequenzen“ zu ergreifen, wenn die Regierung in Managua den Streit nicht binnen 90 Tagen zur Zufriedenheit aller im Land schlichte.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: nachrichten.ch