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Somalia: Selbstmordattentat auf UN-Konvoi

Meldung vom 04.12.2014

In Somalia und in der somalischen Grenzregion jagt derzeit wieder ein Anschlag den nächsten. Einen Tag nach dem brutalen Übergriff der Al-Schabaab-Miliz auf christliche Arbeiter in Kenia wurde erneut ein Terroranschlag verübt. Bei einem Attentat auf einen UN-Konvoi kamen mehrere Menschen ums Leben. Der Eskorte ist es gelungen, das Auto des Selbstmordattentäters abzudrängen, sonst wären noch weitaus mehr Tote zu beklagen.

Fünf Menschen wurden bei dem Anschlag in den Tod gerissen und zwei verletzt. Der UN-Konvoi war unterwegs in der Nähe des schwer bewachten Flughafens „Aden Ade International“. Dort fuhr der Selbstmordattentäter mit einem Sprengsatz im Auto mit großer Geschwindigkeit auf den Konvoi zu. Für den Gewaltakt zeigte sich die islamistische Al-Schabaab-Miliz verantwortlich, die das Krisenland seit Jahren mit Terror überzieht.

Bei den Toten handele es sich um zwei Sicherheitskräfte, zwei Zivilisten und den Attentäter, berichtete der Sicherheitsbeamte Mohamed Hassan. „Die Eskorte des UN-Konvois hat ihr Bestes getan, um den Selbstmordattentäter in seinem Wagen zurückzudrängen“, fügte er hinzu. „Das Auto ist in die Luft gegangen, bevor es die gepanzerten UN-Fahrzeuge erreichen konnte.“ Die Detonation war sogar in der Stadt noch zu hören, sagten Zeugen.

Al-Schabaab-Sprecher Sheikh Abdiazis Abu Muscab teilte schon kurz nach dem Angriff in einem lokalen Rundfunksender mit, seine Gruppe gestehe die Tat. Beobachter gaben an, sie hätten auch Schüsse vernommen, die wahrscheinlich von Truppen der Afrikanischen Union (Amisom) abgegeben worden seien. Somalische Sicherheitskräfte errichteten Straßenbarrieren um den Tatort. Zahlreiche Krankenwagen wurden gerufen.

Al-Schabaab hat gut die Hälfte Somalias unter ihrer Kontrolle und kämpft schon seit Jahren gegen die Zentralregierung. In den vergangenen Monaten hat sie sich mehr auf terroristische Anschläge verlegt, dabei richtete sie ein Geiseldrama mit 36 Toten im benachbarten Kenia an. Die Extremisten verlangen den Abzug kenianischer Truppen aus Somalia.

Dort hatten 22.000 Soldaten unter dem Mandat der Afrikanischen Union die al-Schabaab-Islamisten zuletzt aus den Hafenstädten vertrieben. Die Bewegung ist aber wegen interner Konflikte geschwächt. Anfang September war ihr Anführer Ahmed Godane durch einen US-Drohnenangriff tödlich getroffen worden.




Quelle:  „Deutsche Welle“, dw-world.de

Schlagwörter: Somalia, Selbstmordattentat, UN-Konvoi, Auto, Sprengsatz, Tote, Mogadischu, Al-Schabaab, al-Shabab, Eskorte, Sicherheitspersonal, Detonation, Islamisten, Terror, Terrormiliz