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Philippinen: Taifun „Hagupit“ stürmt auf den Inselstaat zu

 
Meldung vom 05.12.2014

Erneut droht den Philippinen ein schlimmes Unwetter. Der an Geschwindigkeit zunehmende Taifun „Hagupit“ könnte den Inselstaat am Samstag (06.12.2014) treffen. Derzeit hält der Sturm genau auf die Region zu, wo vor einem Jahr Tausende von Menschen ebenfalls in einem Taifun starben.

Der Taifun „Hagupit“ gewinnt im Pazifik immer mehr an Stärke. Auf den Philippinen trifft die Bevölkerung alle Vorbereitungen für einen gigantischen Wirbelsturm. Man fürchtet schwere Schäden. Präsident Benigno Aquino rief die Behörden dazu auf, die Vorbereitungen schnell voranzutreiben. Der Sturm bewegt sich bereits in Böen-Spitzengeschwindigkeiten von 230 Kilometern pro Stunde und nahm am Donnerstag Kurs auf die Ostküste der Philippinen, wie die Wetterbehörde angab. Am Samstag (06.12.2014) könnte er die Ostküste erreichen.

Nach den Berechnungen zielt „Hagupit“ genau auf die Region, die vor gut einem Jahr durch den verheerenden Taifun „Haiyan“ heimgesucht wurde. Etwa 7.200 Personen starben damals wahrscheinlich, mehr als vier Millionen Bewohner wurden obdachlos. Der neue Taifun könnte allerdings noch die Richtung ändern.

„Alles muss fertig sein, bevor der Taifun kommt“, ermahnte Aquino. Er werde keine Entschuldigungen oder Fehlschläge akzeptieren. Nach der Katastrophe von „Haiyan“ gab es viele Protestrufe wegen der langsamen und schlechten Organisation der Behörden. Auch Aquino stand in der Kritik. Die Behörden schlossen am Donnerstag vorsorglich die Schulen in der Region rund 570 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila, Anwohner deckten sich mit Vorräten an Lebensmitteln, Kerzen und Batterien ein.

Alle Bewohner sind sehr alarmiert, sagte Pacita De La Cruz aus Tacloban City. Sie hat sich bereits in eine Notunterkunft in einer Schule einquartiert. „Alle beten, dass der Taifun uns verschont“. 15 Verwandte von ihr sind in dem Taifun „Haiyan“ ums Leben gekommen. Auch Energieminister Jericho Petilla berichtete: „Alle kriegen jetzt Panik. Einige Geschäfte haben bereits jetzt geschlossen.“

Nach Informationen der Meteorologen ist „Hagupit“ mit einem Durchmesser von 700 Kilometern ungewöhnlich groß. „Hagupit“ ist ein Wort der philippinischen Sprache Tagalog und bedeutet etwa: stark aufpeitschen. Es ist bereits der 18. Wirbelsturm, der in diesem Jahr über die Philippinen hereinbricht.


Video-Beiträge zu diesem Thema

 Super-Taifun vor den Philippinen




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Neue Zürcher Zeitung, NZZ Online“, nzz.ch

Schlagwörter: Philippinen, Taifun, Unwetter, Hagupit, Vorbereitungen, Evakuierung, Vorräte, Benigno Aquino, Wirbelsturm, Tacloban, Wetter, Meteorologen, Notunterkünfte, Böen, Geschwindigkeit