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Nicaragua: Eigennützige Freundschaft – Russlands Pläne in Südamerika

Meldung vom 18.02.2015

Russland engagiert sich in Südamerika. Jüngstens stattete der Verteidigungsminister Sergej Schoigu Nicaragua einen Besuch ab. Der russische Bär sucht Verbündete vor der Haustür der Vereinigten Staaten. Dazu gehören auch Kuba und Venezuela.

Nicaraguas Präsident Daniel Ortega weiß die Unterstützung des großen Bruders aus Moskau zu schätzen. Russland sei bereit, Managua alles das zu geben, was notwendig ist. Der russische Partner wolle Nicaraguas territoriale Integrität und Sicherheit gewährleisten, versprach der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu nach Angaben der nicaraguanischen Tageszeitung El Nuevo Diario bei seinem Besuch in dieser Woche in dem mittelamerikanischen Land.

Das sind Worte, die den Zuhörer in Bezug auf den Ukraine-Konflikt wachrütteln müssen, hatten doch auch Politiker in den USA signalisiert, die ukrainischen Armee mit Waffenlieferungen im Kampf gegen die russischen Separatisten stützen zu wollen.

Für Ortega kommen diese Versprechen zur richtigen Zeit. Nicaragua muss sich zwar nicht vor einem Angriff ausländischer Kräfte fürchten. Aber sein Milliardenprojekt, der Nicaragua-Kanal, löste in den vergangenen Wochen blutigen Widerstand bei Umweltschützern und bei der von Zwangsumsiedlungen bedrohten Bevölkerung aus. Das Land leidet deswegen unter Instabilität. Eine militärische Aufrüstung der eigenen Streitkräfte zur Absicherung der Staatsgewalt kommt da gelegen.

Auch Russland erhört den Ruf aus Managua nach einer Verstärkung der militärischen Zusammenarbeit sehr gerne. So nah vor der Haustür der Vereinigten Staaten eine militärische Basis zu unterhalten, dürfte der russischen Politik derzeit sehr entgegen kommen. Nicaragua soll im russischen globalen Mosaik noch lange ein Rolle spielen. „Wir haben in diesem Jahr die Zahl von Plätzen für Kadetten und Schüler der nicaraguanischen Streitkräfte ausgebaut“, betonte Shoigu nach Angaben der kubanischen Nachrichtenagentur Prensa Latina.

Als weitere Themen der Zusammenarbeit sollen der Ausbau des gemeinsamen Kampfes gegen den Drogenhandel und die Modernisierung der nicaraguanischen Einrichtungen im Kampf gegen Naturkatastrophen besprochen worden sein.

Ende Januar 2015 hatte Schoigu in Aussicht gestellt, Russland wolle seine Truppen in „strategischen Gebieten“ ausbauen. Dieser Schachzug sei als eine Reaktion auf die militärisch-politische Situation, die Russland umgebe, zu verstehen, meinte Schoigu. Eines dieser strategischen Gebiete setzt sich aus dem mittelamerikanische-karibischen Raum zusammen.

Moskau will offenbar in der Region konsequent Präsenz zeigen. All das soll der Welt vor Augen führen, dass Russland keinesfalls alleine steht, wie es US-Präsident Barack Obama zuletzt immer wieder behauptete.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Welt Online“, welt.de

Schlagwörter: Nicaragua, Russland, Partner, Sergej Schoigu, Verteidigungsminister, Ukraine, Krim, Konflikt, Verbündete, Militär, Aufrüstung, USA, Vorhof, Daniel Ortega, Abkommen, Drogenhandel, Barack Obama, Managua, Besuch, militärische Zusammenarbeit