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Afghanistan: 3.699 Zivilisten im Krieg getötet

Meldung vom 19.02.2015

Die Zahl der in Afghanistan ums Leben gekommenen Zivilisten ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel gestiegen. 3.699 zivile Opfer sind in diesem Jahr in dem Krieg zu beklagen – so viele, wie in keinem Jahr zuvor.

Der Afghanistan-Krieg hat im letzten Jahr des internationalen Kampfeinsatzes mehr zivile Menschenleben gekostet als jemals zuvor seit Beginn der systematischen UN-Erhebung 2009. Zudem haben 2014 6.849 Menschen Verletzungen in den Kriegswirren erlitten, teilte die UN-Mission (Unama) in Kabul mit.

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum sei die Opferzahl damit um ein Viertel nach oben gegangen, die der Verwundeten um ein Fünftel (21 Prozent). Der Anstieg lasse sich besonders mit den zunehmenden Bodengefechten begründen, die mit 34 Prozent erstmals die meisten der zivilen Opfer forderten.

In ihrem Jahresbericht zum Schutz von Zivilisten in Afghanistan zieht Unama regierungsfeindliche Kräfte wie die Taliban für 72 Prozent der 2014 getöteten oder verwundeten Unbeteiligten zur Rechenschaft.

Für zwölf Prozent der Opfer trügen die afghanischen Sicherheitskräfte die Verantwortung, weitere zwei Prozent haben die internationalen Truppen verursacht, deren Mission 2014 zu Ende ging. Die verbliebenen Opfer konnten keiner Konfliktpartei angelastet werden.

Seit Beginn der systematischen Erhebung vor sechs Jahren verzeichneten die Vereinten Nationen 17.774 getötete Zivilisten in Afghanistan. 29.971 Zivilisten trugen demnach Verletzungen davon.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Stern“, stern.de

Schlagwörter: Afghanistan, Zivilisten, zivile Opfer, Tote, UN, Unama, Bodengefechte, ISAF, NATO, Militär, Taliban, Jahresbericht zum Schutz von Zivilisten