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Äthiopien: Zehntausende Äthiopier demonstrieren gegen den Islamischen Staat

 
Meldung vom 23.04.2015

Empörung über ein am Wochenende veröffentlichtes Video der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) treibt Zehntausende Äthiopier auf die Straße. Sie wollen, dass die Täter der IS zur Rechenschaft gezogen werden und verlangen Rache für die Morde an äthiopischen Christen. Bei den Protesten kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei.

In Äthiopien haben Zehntausende gegen das Massaker an Christen durch die Terrorgruppe Islamischer Staat demonstriert. Die Kundgebung wurde von der Regierung in die Wege geleitet. Offensichtlich wollten die Behörden mit der Demonstration ein Ventil für die Wut der Menschen über die Morde schaffen. Mehr als 100.000 Teilnehmer sollen sich auf der Kundgebung versammelt haben.

Demonstranten marschierten durch die Hauptstadt Addis Abeba und zeigten Plakate mit Aufschriften wie „Der IS ist nicht der Islam“ oder „Unser Frieden und unsere Einheit werden niemals von den Extremisten zerstört werden“. Kleinere Gruppen aber protestierten trotz großer Präsenz von Polizisten auch gegen die äthiopische Regierung und setzten sich für Vergeltungsmaßnahmen ein.

Wie Medien mitteilten, brach Gewalt aus und die Polizei musste eingreifen. Demonstranten schleuderten auf dem Meskel-Platz in Addis Abeba Steine auf Polizisten, diese gingen mit Tränengas gegen die Demonstranten vor. Die Beamten inhaftierten 100 Menschen.

Die IS-Miliz hatte am Sonntag (19.04.2015) ein Propaganda-Video herausgegeben, das zeigt, wie etwa einem Dutzend Männer an einem Strand in Libyen die Kehle durchgeschnitten wird und 18 weitere in einer wüstenartigen Gegend durch Genickschuss hingerichtet werden. Die Opfer waren angeblich Äthiopier. Fast zwei Drittel der 90 Millionen Äthiopier gehören dem christlichen Glauben an.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Äthiopien, Demonstration, Islamischer Staat, Terrorgruppe, Polizei, Addis Abeba, Krawalle, Mord, Hinrichtung, Massaker, Islamisten, Wut, Kundgebung, Tränengas, Christen, Christenverfolgung, Unruhen