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Indien: Erdbeben im Himalaya trifft auch Indien

 
Meldung vom 27.04.2015

Im Himalaya hat sich ein folgenschweres Erdbeben ereignet. Vom UNESCO-Weltkulturerbe im Tal von Kathmandu ist offenbar alles eingestürzt, man zählt inzwischen mehr als 2.000 Tote und Verletzte. Die Lage in Nepal ist derzeit noch unübersichtlich, die Opferzahlen werden noch steigen. Die Regierung hat den Ausnahmezustand ausgerufen. Auch Indien wurde von dem Erdbeben getroffen.

Bei einem heftigen Erdbeben in Nepal sind mehrere Hundert Menschen in den Trümmern gestorben. Die offiziellen Angaben sind noch vage, die Behörden haben noch keinen Überblick über das Ausmaß der Katastrophe. Die Polizei meldete 876 Tote, ein Sprecher des nepalesischen Innenministeriums beklagte zuletzt mehr als 750 Todesopfer. Medien berichten inzwischen schon vom mehr als 2.000 Opfern.

Und man rechnet damit, dass diese Zahl noch einmal steigt. „Wir fürchten, dass noch viele Menschen unter alten Häusern und Gebäuden begraben sind“, klagte Ministeriumssprecherin Laxmi Dhakal. In den betroffenen Gebieten wurde der Notstand verhängt. Kathmandu habe außerdem angezeigt, dass das Land humanitäre Hilfe von der westlichen Gemeinschaft benötigt, so Dhakal.

Am meisten Opfer wurden den Angaben zufolge in der 700.000 Einwohner großen Hauptstadt Kathmandu geborgen. Hunderte Menschen seien zudem verwundet worden, sagte Dhakal. Das ganze Land sei geschockt, so ein nepalesischer Diplomat in der Botschaft im indischen Neu-Delhi.

Auch in Bangladesch kamen zwei Menschen zu Tode, rund hundert erlitten hier Verletzungen. Indische Behörden hatten ebenfalls 34 Tote auf indischer Seite zu beklagen und Dutzende Verletzte. Hunderte Menschen sind in Nepal derzeit in Kliniken eingeliefert worden. Den Erschütterungen der Stärke 7,9 in der Hauptstadt Kathmandu hielten mehrere Gebäude nicht stand, sie brachen zusammen, darunter auch jahrhundertealte Tempel. Viele Straßen spalteten sich und wegen der tiefen Furchen sind sie nicht befahrbar.

Durch das Erdbeben wurden wohl auch große Teile des Weltkulturerbes im Tal von Kathmandu vernichtet. Dort liegen innerhalb weniger Kilometer sieben Weltkulturdenkmäler beieinander. Vier der sieben UNESCO-Stätten sind aufwendig gebaute Tempel. Die drei anderen sind Paläste, in denen einst Königsfamilien wohnten – die Gebäude befanden sich auf dem Durbar-Platz in Kathmandu, dem Durbar-Platz in Bhaktapur und Durbar-Platz in Patan. Auf dem Durbar-Platz in Kathmandu befinden sich einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa zufolge nur noch Trümmer.

Das Epizentrum befand sich etwa 80 Kilometer nordwestlich von Kathmandu in nur wenigen Kilometer Tiefe. Die Erschütterungen haben auch die indische Hauptstadt Neu-Delhi, Tibet, Pakistan und Bangladesch ergriffen. Das Erdbeben löste auch eine schwere Lawine am Mount Everest aus, welche eine Station für Bergsteiger erfasste.

Indiens Luftwaffe ließ sofort ein Flugzeug mit Nahrungsmitteln, Wasser, Rettungsausrüstung, Spürhunden, Ärzten und Krankenpflegern starten, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Auch in Deutschland sammeln sich erste Helfer für einen Einsatz im Himalaya. „Wir stehen in den Startlöchern“, versicherte Richard van Hazebrouck, Pressesprecher des Technischen Hilfswerks in Bonn.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Indien, Erdbeben, Himalaya, UNESCO, Weltkulturerbe, Kathmandu, Nepal, Trümmer, Tote, Opfer, Erschütterungen, Verletzte, begraben, verschüttet, Tempel, Paläste, Durbar-Platz, Rettungsteams, Spürhunde, Katastrophe, Ausnahmezustand