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Global: NATO-Minister stellen neue Weichen für Afghanistan und Ukraine

 
Meldung vom 29.06.2015

In Brüssel haben sich die NATO-Minister versammelt, um sich über die zukünftige Position der NATO zu den Konfliktherden in Afghanistan und Ukraine zu beraten. Die Spannungen zwischen Russland und der NATO verschärfen sich derweil. Die militärische Präsenz des westlichen Bündnisses im Osten will Moskau nicht einfach hinnehmen. Die USA drosseln die Geschwindigkeit des Rüstungswettlaufs ein wenig, indem sie eine Aufstockung ihrer Europa-Truppe unterlassen. Trotz des Trends zur Aufrüstung versichert NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg: „Wir wollen keinen neuen Rüstungswettlauf.“

Russland will der geplanten Aufrüstung der NATO in Osteuropa nicht tatenlos zusehen. Das westliche Militärbündnis komme in Staaten der ehemaligen Sowjetunion der russischen Grenze zu nahe, meinte Nikolai Patruschew, Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates im sibirischen Ulan-Ude. Dies könne Russland nicht erlauben, sagte er der Agentur Tass zufolge.

Die NATO hatte am Mittwoch (24.06.2015) in Brüssel entschieden, ihre schnellen Eingreifkräfte auf bis zu 40.000 Soldaten zu vergrößern. Damit handelte das Bündnis angesichts wachsender Spannungen mit Russland im Zuge der Ukraine-Krise. In den vergangenen Monaten hat die NATO zudem ihre Manöver in Osteuropa weiter ausgebaut. Alleine im Juni 2015 führten dort 14.000 Soldaten Militärmanöver durch.

Kremlchef Wladimir Putin versicherte in Moskau aber, Russland wolle niemanden bedrohen. „Wir haben keine aggressiven Pläne“, behauptete er bei einem Treffen mit Absolventen einer Militärakademie.

Die USA teilten am Donnerstag (25.06.2015) in der NATO-Zentrale in Brüssel mit, sie werden die sogenannte Speerspitze, den schnellsten Teil der NATO-Eingreiftruppe, mit spezialisierten Kräften massiv unterstützen. Das bedeutet laut Verteidigungsminister Ashton Carter unter anderem die Bereitstellung von Kampfhubschraubern, Luftraumüberwachung, Tankflugzeugen und Kräften für Spezialoperationen.

Ihre permanent in Europa stationierten Streitkräfte wollen die USA allerdings unverändert lassen. Die Ausweitung der NATO-Manöver werde durch Truppen-Rotation abgedeckt, sagte Carter. Derzeit sind 65.000 US-Soldaten in Europa im Einsatz. Um das Verhältnis zu verdeutlichen: Die Bundeswehr umfasst rund 180.000 Soldaten.






Quelle: „Merkur“, www.merkur.de

Schlagwörter: Globale Projekte, NATO, NATO-Minister, Brüssel, Afghanistan, Ukraine, Russland, Wladimir Putin, Aufrüstung, Rüstungswettlauf, NATO-Generalsekretär, Jens Stoltenberg, Militär, Militärbündnis, schnelle Eingreifkräfte, Osteuropa, Nationaler Sicherheitsrat, Aufstockung, USA, Speerspitze, Truppen, US-Soldaten, Europa, Militärmanöver, Provokation