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Südsudan: Hunderte Kinder für den Krieg zwangsrekrutiert

Meldung vom 26.06.2015

Trotz gegenteiliger Abmachung sollen im Südsudan wieder Hunderte Kinder zu Kindersoldaten gedrillt werden. Die Konfliktparteien im Südsudan haben einem Bericht des ostafrikanischen Staatenbunds Igad zufolge erneut bis zu tausend Kinder im Südsudan ihren Familien entrissen. Demnach seien Rebellen in zwei Dörfern im nördlichen Bundesstaat Upper Nile von Haus zu Haus gezogen und hätten Jungen mitgenommen, die teilweise erst 13 Jahre alt gewesen seien. Man hätte sie anschließend in Ausbildungslager verschleppt.

Als Auftraggeber hat das acht ostafrikanische Länder umfassende Staatenbündnis Igad in seinem Bericht den örtlichen Milizenkommandeur Johnson Olony ausgemacht. Der ehemalige Armeegeneral desertierte im Mai 2015 zu den Rebellen und ist dafür bekannt, in der Vergangenheit Kindersoldaten in den militärischen Dienst gezwungen zu haben.

Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass im Südsudan noch mindestens 13.000 Kindersoldaten zum Kämpfen gezwungen werden. Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF prangerte außerdem schlimme Verbrechen auf beiden Seiten an. Kinder wurden demnach sexuell missbraucht, kastriert und kaltblütig ermordet, ihnen wurde die Kehle durchgeschnitten, und sie wurden in brennende Häuser eingesperrt.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Kleine Zeitung“, kleinezeitung.at

Schlagwörter: Südsudan, Kinder, Kindersoldaten, zwangsrekrutiert, Konfliktparteien, Rebellen, Armee, Bürgerkrieg, Johnson Olony, Ausbildungslager, Militär, Upper Nile, Verbrechen gegen die Menschlichkeit