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Ghana: Schokolade wird teurer – Ernteeinbruch beim Kakao

Meldung vom 01.07.2015

Die Schokolade droht teurer zu werden. Denn Ghana, das neben der Elfenbeinküste der größte Kakao-Lieferant weltweit ist, ist mit einem Ernteeinbruch konfrontiert. Der Rohstoffmangel und die steigende Nachfrage wirken sich auf die Preise aus.

Der Preis für Kakao ist innerhalb von zwei Jahren von rund 1.600 auf 3.000 Euro pro Tonne nach oben gegangen. Die Branche geht davon aus, dass die Bergfahrt noch weitergeht. Denn Ghana erlebt eine Missernte: Die Dürre schadet den Kakaobäumen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Pflanzer weitaus weniger Kakao ausführen können, ist hoch.

Die Internationale Kakao-Organisation (ICCO) bereitet sich darauf vor, dass Ghana in diesem Jahr ein Fünftel unter dem Produktionsziel liegen, also nur 700.000 Tonnen Kakao produzieren wird. Ein weiteres Problem: Auch die Nachfrage steigt. Der Konsum soll in diesem Jahr die Produktion um 38.000 Tonnen übertreffen, schätzt die ICCO.

Vor allem die Asiaten sind derzeit große Abnehmer. Immer mehr sind von der süßen, braunen Masse begeistert. Gemäß Experten wird der Konsum an Schokowaren in Asien bis 2025 um jährlich acht Prozent steigen. Es herrscht derzeit schon die Sorge, dass der Kakao auf dem Weltmarkt zu knapp werden könnte.

Wegen des Rohstoffengpasses wittern nun auch Spekulanten ein Geschäft. Das wiederum treibt die Preise weiter in die Höhe. Welche Maßnahmen ergreifen die Schokoladenhersteller? Der Schweizer Schokoladen-Produzent Lindt & Sprüngli etwa sah sich bereits im Vorjahr gezwungen, gewisse Produkte teurer zu verkaufen.

Doch auch im ersten Halbjahr 2015 sind die Preise punktuell nach oben korrigiert worden, teilt das Unternehmen mit. Die Schokoladenhersteller nehmen die Entwicklung der verschiedenen Rohstoffpreise genau unter die Lupe. Sollte sich die Situation in den nächsten Monaten nicht entspannen, so muss sich der Käufer auf teurere Schokolade in den Regalen einstellen.

Auch die internationalen Produzenten haben auf die Kakaoknappheit reagiert. Cadbury hat bereits vor einigen Jahren Änderungen vorgenommen: Der britische Schokoladenhersteller verkauft jetzt kleinere Tafeln – zum selben Preis, versteht sich. Die steigenden Kosten konnten nicht mehr länger durch steigende Tafelpreise ausgeglichen werden, heißt es von Cadburys. Und der amerikanische Schokoriegelproduzent Mars Chocolate will im nächsten Jahr seine Preise einer Kontrolle unterziehen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Aargauer Zeitung“, aargauerzeitung.ch

Schlagwörter: Ghana, Kakao, Ernte, Dürre, Ernteausfall, Rohstoff, Schokolade, Schokoladenhersteller, Preise, Absatzmarkt, Nachfrage, Kakao-Lieferant, Asiaten, Lindt & Sprüngli, Cadbury, Kakaobäume, Kakaoschoten, Spekulanten