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Afghanistan: Die erste Richterin

Meldung vom 02.07.2015

Afghanistan hat zum ersten Mal eine Richterin. Der afghanische Präsident Ashraf Ghani hat mit Anisa Rasuli erstmals eine Frau für den Obersten Gerichtshof des Landes ernannt. Rasuli solle künftig Teil des neunköpfigen Richtergremiums sein, gab Ghani am Dienstag (30.06.2015) in Kabul bei einer Zusammenkunft von Diplomaten und Frauenrechtlerinnen bekannt. Der Entscheidung muss noch das afghanische Parlament zustimmen.

Die Entscheidung musste Anfang des Monats jedoch noch hinausgezögert werden, nachdem islamische Konservative Widerstand gegen den Schritt leisteten. Die Ernennung einer Frau habe keine verändernde Auswirkung auf das Justizsystem, sagte Ghani. Er könne auf die Zustimmung der islamischen Gelehrten für seine Entscheidung bauen. Zugleich stellte der Präsident in Aussicht, dass künftig alle Ministerien Vizeministerinnen nominieren sollten.

Während der Taliban-Herrschaft in Afghanistan von 1996 bis 2001 durften Frauen keiner Arbeit nachgehen und damit auch kein Geld verdienen. Sie durften das Haus ohne männlichen Begleiter nicht verlassen. Mittlerweile sind auch schon weibliche Parlamentsabgeordnete im Dienst. Die Ehefrau des Präsidenten, Rula Ghani, macht sich ebenfalls für Frauenrechte stark.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at

Schlagwörter: Afghanistan, Richterin, Ernennung, Nominierung, Ashraf Ghani, Präsident, Kabul, Anisa Rasuli, Oberster Gerichtshof, Richtergremium, Justiz, Justizsystem, Frauen, Frauenrechte, Arbeit, Taliban, Parlamentsabgeordnete, Rula Ghani, Vizeministerinnen, Islam, islamische Gelehrte