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Nicaragua: Rücksicht auf die Umwelt beim Bau des Nicaragua-Kanals

Meldung vom 03.07.2015

Seit Monaten protestieren Menschen in Nicaragua gegen das milliardenschwere Projekt des Nicaragua-Kanals. Tausende Gegner gehen zu regelmäßigen Protestaktionen auf die Straße. 280 Kilometer lang, bis zu 520 Meter breit und fast 30 Meter tief – das Ausmaß des Nicaragua-Kanals soll das des Panamakanals bei weitem übertreffen. Die neue Wasserstraße soll den Pazifik mit dem Karibischem Meer verbinden. Überdimensionale Schleusen, zwei Häfen, eine Freihandelszone und eine Ölpipeline umfasst das rund 50 Milliarden US-Dollar teure Bauvorhaben ebenfalls. Die Menschen sehen das Wasserreservoir und die Umwelt in Gefahr. Bill Wild, Berater der nicaraguanischen Regierung und Projekt-Leiter der chinesische HKND-Gruppe, setzt alles daran, die Menschen zu beschwichtigen.

Am Montag (22.06.2015) teilte er mit, dass HKND sich zur Aufgabe gemacht hat, den möglichen ökologischen und sozialen Schaden gering zu halten. Laut seiner Aussage wird im Nicaragua-See, Teil der Kanal-Route, extrahiertes Material zum Aufschütten von zwei Inseln eingesetzt. Ebenfalls wird das Unternehmen an den Hängen entlang des Kanals Bäume pflanzen, ein etwa zehn Kilometer breites Naturschutzgebiet soll nach Abschluss der Bauarbeiten eingerichtet werden. In diesen sogenannten mesoamerikanischen-biologischen Korridor soll kein Mensch Zutritt haben und die Tierwelt stören.

Während einer Pressekonferenz führte Wild ein aufwändiges System vor Augen, mit dem die künstlichen Inseln im größten Binnensee Zentralamerikas verwirklicht werden sollen. Das für die Aufschüttung benötigte Material wird mit riesigen Saugrohren, ähnlich wie bei einem Vakuum-Mechanismus, in den See geführt. Dadurch soll gewährleistet sein, dass sich die Sedimente im See nicht verändern und schwebend extrahiert werden. „Der See ist eines der wichtigsten Anliegen der Menschen. Wir werden dafür sorgen, dass er geschützt wird“, versprach der Projekt-Leiter.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „latina press“, latina-press.com

Schlagwörter: Nicaragua, Kanal, Nicargua-Kanal, Umwelt, ökologisch, Natur, Nicaragua-See, Trinkwasser, Wasserreservoir, Naturschutz, Gegner, Proteste, Demonstrationen, Bau, Bauvorhaben, Aufforstung, Inseln, Pazifik, Karibisches Meer