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Sambia: Schlechtes Rating – Sambische Währung knickt ein

Meldung vom 30.09.2015

Sambia erhielt von der Rating-Agentur Moody’s ein schlechtes Rating. Die Herabstufung der Bonität Sambias hatte am Montag (28.09.2015) eine Kapitalflucht aus dem afrikanischen Land zur Folge. Die Währung und die Kurse der auf Euro lautenden Anleihen sanken jeweils auf ein Rekordtief.

Die Rating-Agentur Moody's hatte Sambia am Freitagabend mit „B2“ bewertet und damit von „B1“ heruntergestuft. Wegen des anhaltenden Preisverfalls wichtiger Exportgüter wie Kupfer seien eine Erholung der Haushaltslage und ein Abbau der Verschuldung nicht in Sicht, rechtfertigten die Experten ihr Urteil.

Daraufhin kletterte der Dollar um bis zu 8,5 Prozent in die Höhe und war mit 11,73 Kwacha so teuer wie nie zuvor. Der Etat des Landes wird 2015 voraussichtlich einen Fehlbetrag von umgerechnet 1,5 Milliarden Euro verkraften müssen, mehr als doppelt so viel wie ursprünglich vermutet.

Die sambische Regierung appellierte an die Anleger, auf die Herabstufung nicht zu reagieren, da diese Entscheidung mit ihr im Vorfeld nicht verhandelt worden sei. So lange die Notenbank nicht interveniere, werde die Talfahrt des Kwacha sich fortsetzen, sagte Irmgard Erasmus, eine auf Sambia spezialisierte Analystin des Research-Hauses NKC African Economics. Ohne eine Straffung der Geldpolitik würden die Panik-Verkäufe überhand nehmen.




Quelle: „Investing“, www.investing.com

Schlagwörter: Sambia, Währung, Rating, Bonität, Kwacha, Talfahrt, Panik-Verkäufe, Haushalt, Etat, Banken, Verschuldung, Rendite, Preisverfall, Kupfer, Exportgüter, Rekordtief, Anleihen, Moody's, B1, B2